Heizungssteuerung mit Wettervorhersage
Die Wetterprognose wird zur Führungsgröße: Controme heizt vorausschauend, statt dem Wetter hinterherzuregeln.
Die Berücksichtigung der Wetterprognose sorgt für eine vorausschauende Regelung. Das spart Energie und verhindert, dass Räume überhitzen. So wird das Haus vor einem warmen und sonnigen Tag weniger aufgeheizt – und vor einem Temperatursturz rechtzeitig vorgewärmt.
Tipp: Projektanfragen erhalten die kostenlose Experten-Planung samt exklusivem Projektrabatt.
Zur Übersicht: Zentrale HeizungsregelungWer nur die Gegenwart misst, heizt immer zu spät.
Eine klassische Regelung kennt nur den Ist-Zustand: die aktuelle Raum- und Außentemperatur. Was in den nächsten Stunden am Himmel passiert, ist ihr unbekannt – und genau daraus entstehen die typischen Temperaturschwankungen im Haus.
Aufheizen gegen die Sonne
Ohne vorausschauende Wettersteuerung wird das komplette Haus jeden Morgen aus der Nachtabsenkung aufgeheizt – auch wenn am kommenden Tag hohe Außentemperaturen erreicht werden. Räume werden deshalb an vielen Tagen völlig überhitzt.
Die Trägheit der Fußbodenheizung
Fußbodenheizungen sind von Natur aus extrem träge. Herkömmliche Raumthermostate reagieren deshalb Stunden zu spät: Bis der Regler die Sonnenwärme im Raum bemerkt, steckt die zu viel eingebrachte Wärme längst im Estrich – und wird von dort weiter abgegeben.
Die starre Heizkurve ist blind
Die Vorlauftemperatur wird bis heute meist über eine starre Heizkurve geregelt, die nur auf die aktuelle Außentemperatur reagiert. Sie weiß nichts über den tatsächlichen Wärmebedarf Ihrer Räume – und nicht, ob gleich die Sonne scheint.
So funktioniert’s
Der Mini-Server fragt permanent die Wettervorhersage für Ihren Standort ab und berücksichtigt die Daten für eine optimale Regelung. Kündigen sich Veränderungen an, wird vorab etwas weniger oder auch etwas mehr geheizt.
Bei steigenden Außentemperaturen wird die Regelung zurückgefahren, so dass ein Raum nicht überheizt. Bei fallenden Temperaturen wird die Zieltemperatur in den Räumen leicht angehoben, um den Außentemperaturabfall bereits frühzeitig zu kompensieren.
Den Standort nimmt das Modul aus der Adresse, die unter Konfiguration → Hausprofil hinterlegt ist – eine eigene Wetterstation ist dafür nicht nötig.
Anleitung: Modul Wetter im Support-CenterWeniger heizen vor warmen Tagen
Kündigt sich ein warmer, sonniger Tag an, wird die Regelung vorher zurückgefahren. Das Haus wird also gar nicht erst auf ein Niveau geheizt, das die Wärme von draußen später ohnehin überschreitet.
Vorheizen vor dem Temperatursturz
Kommt ein Temperatursturz – zum Beispiel nach Sonnenuntergang –, wird schon vorher etwas vorgeheizt. So bleibt die Raumtemperatur konstant, statt erst abzusacken.
Pro Raum konfigurierbar
Wie intensiv die Wetterregelung reagiert, stellen Sie für jede Richtung separat ein – je Raum oder in einem Zug für viele Räume über die Schnelleinstellung „Wetterkorrektur“. In jeder Raumseite zeigt die Zeile „Wetteranpassung“, was gerade berechnet wurde.
Warum das Vorheizen so wichtig ist
Ziel ist, die Raumtemperatur immer konstant zu halten – möglichst ohne große Ausschläge nach oben oder unten. Ist die Funktion „vorheizen“ deaktiviert oder zu milde eingestellt, laufen Sie Gefahr, die gesamte Solltemperatur höher einstellen zu müssen, weil die Raumtemperatur in ungünstigen Fällen immer wieder stark nach unten ausschlägt.
Die Prognose wirkt bis in den Heizraum.
Die Wettervorhersage bleibt nicht in der Einzelraumregelung stehen. Sie fließt in die Berechnung der Vorlauftemperatur ein und kann auch die Komponenten im Heizraum vorausschauend steuern.
FloorCore™ und die Vorlauftemperatur
Die bedarfsgerechte Vorlauf-Regelung (BVR) unseres KI-Regelkerns FloorCore™ ersetzt die starre Heizkurve: Sie ermittelt permanent den tatsächlichen Wärmebedarf jedes Raumes und berechnet daraus die niedrigstmögliche Vorlauftemperatur, die den anspruchsvollsten Raum noch optimal versorgt.
Zusätzlich wird die Wettervorhersage permanent berücksichtigt. In Erwartung von Sonnenschein wird die Vorlauftemperatur vorausschauend gesenkt, um ein Überheizen der Räume proaktiv zu verhindern.
Das Ergebnis
Träge Fußbodenheizungen werden rechtzeitig angepasst, statt zu spät nachgeregelt. Controme gleicht dadurch sogar bei Fußbodenheizungen den größten Teil der Raumtemperaturschwankungen aus, die durch Veränderungen der Wetterbedingungen hervorgerufen werden.
Speicherladung
Intelligente Ladung von Pufferspeichern mit Berücksichtigung von kommendem Solarertrag und Nutzungszeiten – der Kessel lädt nur so viel nach, wie die Sonne später nicht übernimmt.
Mehr erfahrenSolaranlage
Keine unnötigen Starts des konventionellen Wärmeerzeugers durch vorausschauende Berechnung des Solarertrags. Warme Sonnenstunden werden eingeplant, statt sie zu verschenken.
Mehr erfahrenWetter PRO: frei programmierbar
Individuelle Wetterabfragen zu frei konfigurierbaren Bedingungen – etwa auf den erwarteten Bedeckungsgrad. Beispiel: Wird für die nächsten Stunden Solarertrag erwartet, lädt der Kessel den Speicher nur auf ein niedrigeres Niveau – den Rest erledigt die Solaranlage kostenlos.
Anwendungsbeispiele im Support-CenterWas die Wetterprognose im Alltag bringt
Konstante Raumtemperaturen: Der größte Teil der wetterbedingten Schwankungen wird ausgeglichen – sogar bei trägen Fußbodenheizungen. Das ist ein deutlicher Zugewinn an Wohnkomfort.
Keine überhitzten Räume: Vor warmen und sonnigen Tagen wird das Haus gar nicht erst unnötig hochgeheizt.
Energie sparen: Wärme, die ohnehin von draußen kommt, muss nicht bezahlt werden. Auch das Vorheizen vor einem Temperaturabfall spart Energie.
Ohne zusätzliche Hardware: Die Prognose kommt aus dem Internet. Es genügt, das Modul in Smart-Heat-OS zu aktivieren.
Zum Einsparpotenzial
Eine Studie des Fraunhofer-Institutes belegt, dass bereits Systeme ohne raumindividuelle Regelung mit der Wetterprognose bis zu 7 % Heizkosten einsparen können.
Alles greift ineinander
Jede Regelung ist Teil eines Gesamtsystems: Die zentrale Heizungsregelung kennt die Räume, das Wetter und die Nutzungszeiten — und stimmt alle Komponenten aufeinander ab.
Komponenten im Heizraum
Intelligente Module
Häufige Fragen
Woher kommen die Wetterdaten – und für welchen Ort?
Der Mini-Server fragt die Wettervorhersage permanent aus dem Internet ab. Den Standort nimmt das Wetter-Modul aus der Adresse, die in Smart-Heat-OS unter Konfiguration → Hausprofil hinterlegt ist. Eine eigene Wetterstation brauchen Sie dafür nicht.
Muss ich das Modul aufwendig einstellen?
Nein. Nach der Aktivierung unter Konfiguration → Module ist es sofort in allen Räumen mit den Standardeinstellungen aktiv – und liefert insbesondere bei Fußbodenheizungen bereits ein deutlich besseres Regelergebnis als eine Regelung ohne Wettervorhersage. Wer feinjustieren möchte, stellt die Intensität für jede Richtung separat ein: je Raum oder für viele Räume gleichzeitig über die Schnelleinstellung „Wetterkorrektur“.
Was passiert vor einem Temperatursturz?
Dann wird schon vorher etwas vorgeheizt. Ziel ist, die Raumtemperatur konstant zu halten und große Ausschläge nach oben oder unten zu vermeiden. Ist das Vorheizen deaktiviert oder zu milde eingestellt, laufen Sie Gefahr, die gesamte Solltemperatur höher einstellen zu müssen, weil die Raumtemperatur in ungünstigen Fällen immer wieder stark nach unten ausschlägt.
Bringt das auch bei einer trägen Fußbodenheizung etwas?
Gerade dort. Weil eine Fußbodenheizung Stunden braucht, bis sie wirkt, muss die Anpassung früh genug beginnen. Controme gleicht dadurch sogar bei Fußbodenheizungen den größten Teil der Raumtemperaturschwankungen aus, die durch Veränderungen der Wetterbedingungen hervorgerufen werden.
Was hat die Wettervorhersage mit der Vorlauftemperatur zu tun?
Die bedarfsgerechte Vorlauf-Regelung (BVR) von FloorCore™ berechnet die niedrigstmögliche Vorlauftemperatur aus dem echten Wärmebedarf der Räume. Zusätzlich wird die Wettervorhersage permanent berücksichtigt: In Erwartung von Sonnenschein wird die Vorlauftemperatur vorausschauend gesenkt, um ein Überheizen der Räume proaktiv zu verhindern. Details auf der Seite Vorlauftemperatur-Regelung.
Kann ich eigene Wetterbedingungen programmieren?
Ja – mit dem Modul Wetter PRO. Damit erstellen Sie individuelle Wetterabfragen zu frei konfigurierbaren Bedingungen, etwa auf den erwarteten Bedeckungsgrad oder die Außentemperatur der nächsten Tage. Trifft die Bedingung zu, liefert das Modul einen frei definierbaren Offset oder eine binäre Freigabe, die in der frei programmierbaren Steuerung weiterverwendet wird – zum Beispiel, um die Speicherladung auf den erwarteten Solarertrag zu legen.
Machen Sie jetzt Ihre Heizung smart!
Wir unterstützen Sie gerne: In der kostenlosen Projektberatung planen unsere Experten das optimale Setup für Ihr Gebäude – unverbindlich, konkret und mit exklusivem Projektrabatt.