Intelligente Module 

Frei programmierbare Heizungssteuerung.

Unsere Antwort auf alles Individuelle. 

Frei programmierbare Heizungssteuerung für die zentrale Heiztechnik – und erstmals weltweit auch für die Einzelraumregelung. Sensoren, Regelungen, intelligente Module und Ausgänge lassen sich über Logik-Bausteine frei miteinander verknüpfen. Nie zuvor denkbare Individual-Anforderungen und innovative Ideen sind damit einfach möglich.

Tipp: Projektanfragen erhalten die kostenlose Experten-Planung samt exklusivem Projektrabatt. 

Zur Übersicht: Zentrale Heizungsregelung 
Das Problem 

Wenn die Standard-Regelung nicht ausreicht.

Jede Anlage ist ein Sonderfall

Die regelungstechnischen Anforderungen bei Heizungssteuerungen sind häufig unglaublich individuell. In vielen Fällen reicht eine Standard-Regelung nicht aus – etwa bei mehreren Wärmeerzeugern, mehreren Wärmeverbrauchern und zusätzlichen Brenneranforderungen im selben Heizraum. 

Im Heizraum steckt die Technik von gestern

Wärmeerzeuger, Heizungspumpen, Heizungsmischer und alles Weitere, was sich an Komponenten im Heizraum findet, werden auch heute noch so geregelt wie vor 20 Jahren – obwohl zentrale Heizungsregelungen für mehr als 60 % der Energiekosten in deutschen Haushalten verantwortlich sind. 

Die Lösung 

Logik-Bausteine frei miteinander verknüpfen

Das in Smart-Heat-OS integrierte FPS-Modul (frei programmierbare Steuerung) ermöglicht vollkommen frei programmierbare Logikverknüpfungen zwischen Sensoren, intelligenten Modulen und Ausgängen. Beliebige Ausgänge und Sensoren lassen sich in mathematischen Formeln verknüpfen; Smart-Heat-OS wertet diese Formeln aus und legt das Ergebnis auf einen Ausgang. Das FPS-Modul ist unglaublich leistungsstark – auch sehr komplexe Anforderungen lassen sich damit abbilden. 

Gehört zur Heizungsregelung PRO

Die Heizungsregelung PRO ist eine der ganz wenigen Heizungssteuerungen am Markt, die vollkommen frei programmierbar ist. 

Einzelne Regelungen, Ausgänge oder Sensoren können über Logik-Bausteine frei miteinander verknüpft werden. Dadurch lassen sich bei Bedarf auch die komplexesten Anlagenkonfigurationen im Heizraummanagement realisieren. Mehr zur zentralen Heizungsregelung

Einfache Syntax statt Programmiersprache

Die Formeln werden direkt in der Weboberfläche eingegeben. Angelegte Temperatursensoren (S1S99) und Gateway-Ausgänge (A1A15) werden beliebig mit Logikanweisungen verknüpft, die das Gateway dann selbständig ausführt. Zur Verfügung stehen unter anderem UND, ODER, Negation, Vergleiche, Grundrechenarten, Klammern und if – else.

Regelungen kombinieren

Nicht nur Sensoren und Ausgänge: Auch Heizraumsensoren, Differenz- und Vorlauftemperaturregelungen, Raumanforderungen sowie andere FPS-Formeln lassen sich untereinander verknüpfen. So schaltet zum Beispiel die Differenzregelung einer Solaranlage nur dann ihren Ausgang, wenn gleichzeitig eine Raumanforderung besteht – oder ausdrücklich nur dann, wenn keine besteht. 

Intelligente Module einbinden

Werte aus dem Modul Wetter (etwa der mittlere Bedeckungsgrad der kommenden Stunden) und aus dem Jahreskalender lassen sich unmittelbar als Variable in einer Formel verwenden. Ebenso Raumwerte wie Soll‑, Ziel- und Isttemperatur, Luftfeuchte oder Offsets sowie Zielwert und Mischerstellung einer Vorlauftemperaturregelung. 

Schritt für Schritt 

Wie funktioniert die freie Programmierung?

Mithilfe einer einfachen Syntax, die direkt in die Weboberfläche eingegeben wird, können nahezu alle möglichen Steuerungsaufgaben ausgeführt werden. Im Folgenden werden die Syntax und die prinzipielle Vorgehensweise anhand einer 1‑Kreis-Solaranlage dargestellt. 

Hydraulikschema einer 1-Kreis-Solaranlage mit Kollektorsensor S1, Speichersensoren S2 und S3 sowie Solarpumpe an Ausgang A1

Hydraulikschema der 1‑Kreis-Solaranlage: Kollektorsensor S1, Speichersensoren S2 und S3, Solarpumpe an Ausgang A1.

Die Formel entsteht in vier Schritten

  1. 1

    Die Solarpumpe an Ausgang A1 wird eingeschaltet, wenn die folgenden Bedingungen gelten:

    A1 =

  2. 2

    Der Kollektorsensor S1 meldet eine größere Temperatur als der Speichersensor S2.

    S1 > S2

  3. 3

    UND der Kollektorsensor S1 meldet eine Mindesttemperatur von 25 °C.

    & S1 > 25

  4. 4

    UND der Speichersensor S2 bleibt unter der Maximaltemperatur von 85 °C.

    & S2 85

Zusammengefügt

A1 = S1 > S2 & S1 > 25 & S2 85 

Differenztemperatur hinzufügen

Da es nicht sinnvoll ist, die Solarpumpe sofort einzuschalten, wenn die Kollektortemperatur nur knapp über der Speichertemperatur liegt, kommt eine Differenztemperatur von 7 K hinzu: Die Pumpe schaltet erst ein, wenn die Speichertemperatur mindestens 7 K kühler ist als die Kollektortemperatur. Damit die Differenz eindeutig vor dem Vergleich ausgewertet wird, steht sie in Klammern. 

A1 = S1 > (S2 + 7) & S1 > 25 & S2 85 

Zusätzlichen Speichersensor hinzufügen

Im nächsten Schritt wird ein zusätzlicher Speichersensor S3 platziert. Die Solarpumpe ist aus, sobald der obere Speichersensor S3 eine Temperatur von 95 °C überschreitet. Dafür wird die Bedingung einfach mit einer UND-Verknüpfung an die Formel angefügt. 

A1 = S1 > (S2 + 7) & S1 > 25 & S2 85 & S3 95

Vorgefertigte Hydraulikschemen als Startpunkt

Für viele Anlagen muss die Formel gar nicht neu entstehen: Im System sind zahlreiche Hydraulikschemen samt zugehöriger Formel hinterlegt. Bei einer individuellen Anlage kann von einem naheliegenden Schema ausgegangen und dessen Formel einfach abgeändert werden. Die Beispiele beschränken sich auf maximal drei zu steuernde Ausgänge – möglich ist die Ansteuerung von bis zu 15 Ausgängen.

Das Ergebnis 

Was mit Logik-Bausteinen möglich wird

Auch komplexe Anlagen abbildbar Mehrere Wärmeerzeuger, mehrere Wärmeverbraucher, Brenneranforderungen, Kaskaden: Die Anlagenkonfiguration bestimmt die Formel – nicht umgekehrt.

Definiertes Verhalten im Fehlerfall Liefert ein verknüpfter Sensor oder Ausgang keinen Wert, greift der hinterlegte Fehlerwert. So ist auch beim Ausfall einer Komponente klar, was der Ausgang tut.

Ruhige Schaltvorgänge Hysterese um jeden Schwellwert sowie Ein- und Ausschaltverzögerung (in Sekunden) verhindern ständiges Takten bei minimalen Messwertschwankungen.

Bis in die Einzelraumregelung Eine Formel muss nicht auf einem Ausgang enden: Sie kann auch als Offset für ausgewählte Räume wirken und so die Raumregelung beeinflussen.

Im laufenden Betrieb nachjustieren Zahlenwerte lassen sich als Variablen anlegen und im Betrieb per Schieberegler verändern – ganz ähnlich wie ein Solltemperatur-Regler im Raum.

Einmal bauen, mehrfach nutzen Sprechende Variablennamen statt nackter IDs machen Formeln lesbar; komplette FPS-Sets lassen sich exportieren, importieren und duplizieren.

Ein System

Alles greift ineinander

Jede Regelung ist Teil eines Gesamtsystems: Die zentrale Heizungsregelung kennt die Räume, das Wetter und die Nutzungszeiten — und stimmt alle Komponenten aufeinander ab.

Komponenten im Heizraum

Intelligente Module

Häufige Fragen

Was ist das FPS-Modul?

FPS steht für „frei programmierbare Steuerung“. Das Modul ist in Smart-Heat-OS integriert und ermöglicht frei programmierbare Logikverknüpfungen zwischen Sensoren, intelligenten Modulen und Ausgängen: Beliebige Ausgänge und Sensoren werden in mathematischen Formeln verknüpft, Smart-Heat-OS wertet die Formel aus und legt das Ergebnis auf einen Ausgang.

Brauche ich dafür Programmierkenntnisse?

Die Formeln werden über eine einfache Syntax direkt in der Weboberfläche eingegeben – mit UND, ODER, Vergleichen, Grundrechenarten und Klammern. Für viele Anlagen existieren bereits vorgefertigte Hydraulikschemen samt Formel: Bei einer individuellen Anlage kann von einem naheliegenden Schema ausgegangen und dessen Formel einfach abgeändert werden. Die ausführliche technische Dokumentation steht im Support-Bereich.

Ist jede Controme-Steuerung frei programmierbar?

Die freie Programmierung gehört zur zentralen Heizungsregelung: Die Heizungsregelung PRO ist eine der ganz wenigen Heizungssteuerungen am Markt, die vollkommen frei programmierbar ist. Einzelne Regelungen, Ausgänge oder Sensoren können dort über Logik-Bausteine frei miteinander verknüpft werden – bis hin zu den komplexesten Anlagenkonfigurationen im Heizraum. Welche Komponenten für Ihre Anlage sinnvoll sind, klären wir in der kostenlosen Projektberatung.

Wie viele Sensoren und Ausgänge lassen sich verknüpfen?

In den Formeln werden die angelegten Temperatursensoren (S1–S99) und die Gateway-Ausgänge (A1–A15) verwendet. Die hinterlegten Beispiel-Hydraulikschemen beschränken sich auf maximal drei zu steuernde Ausgänge; möglich ist die Ansteuerung von bis zu 15 Ausgängen.

Kann ich Wetterdaten und Kalender in eine Formel einbinden?

Ja. Werte aus den Modulen Wetter und Jahreskalender können unmittelbar als Variable in einer Formel verwendet werden – etwa der mittlere Bedeckungsgrad der kommenden Stunden oder der Offset eines aktiven Kalendereintrags. Ebenso stehen Raumwerte (Soll, Ziel, Isttemperatur, Luftfeuchte, Offsets) und Werte einer Vorlauftemperaturregelung zur Verfügung.

Was passiert, wenn ein Sensor ausfällt?

Für jede Formel wird ein Fehlerwert hinterlegt. Liefert einer der verknüpften Sensoren oder Ausgänge keinen Wert, gibt die Auswertung diesen Fehlerwert aus. Damit ist auch beim Ausfall einer Komponente ein definiertes Verhalten sichergestellt. Zusätzlich verhindern Hysterese sowie Ein- und Ausschaltverzögerung, dass Ausgänge bei kleinsten Messwertschwankungen ständig takten.

Ihre Anlage ist ein Sonderfall? Genau dafür ist das gemacht.

Beschreiben Sie uns Ihren Heizraum – unsere Experten planen das passende Setup kostenlos und unverbindlich, inklusive der Frage, welche Regelungen sich sinnvoll frei programmieren lassen. Projektanfragen erhalten zusätzlich einen exklusiven Projektrabatt. 

Die offene API ist Teil der Controme Smart-Home-Integration – alle Anbindungen im Überblick →