Vorlauftemperatur, Heizkennlinie und Heizungsmischer intelligent regeln.

Die Vor­lauf­tem­pe­ra­tur ist die Tem­pe­ra­tur des Heiz­was­sers, das in die Heiz­flä­chen gepumpt wird. Sie wird ent­we­der über einen Hei­zungs­mi­scher gere­gelt oder bei modu­lie­ren­den Wär­me­er­zeu­gern über den Wär­me­er­zeu­ger selbst. Das Smart-Heat-Sys­tem bestimmt die Vor­lauf­tem­pe­ra­tur intel­li­gent anhand von allen wesent­li­chen Infor­ma­tio­nen. Das ergibt eine deut­lich hoch­wer­ti­ge­re Regel­qua­li­tät als bei gewöhn­li­che Hei­zungs­re­ge­lun­gen.

 

Smart-Heat-OS Ober­flä­che einer Vor­lauf­tem­pe­ra­tur­re­ge­lung mit einem 3-Wege-Hei­zungs­mi­scher.

Für einen effi­zi­en­ten Betrieb des Heiz­sys­tems ist es sehr wich­tig, dass die Vor­lauf­tem­pe­ra­tur opti­mal berech­net wird. Sie soll genau so hoch sein, um den Raum der gera­de am meis­ten Wär­me benö­tigt, zu ver­sor­gen. Eine zu hohe Vor­lauf­tem­pe­ra­tur ver­schlech­tert den Wir­kungs­grad des Wär­me­er­zeu­gers. Bei einer zu nied­ri­gen Vor­lauf­tem­pe­ra­tur wer­den die Räu­me nicht warm genug.

Im Gegen­satz zu einer gewöhn­li­chen Hei­zungs­steue­rung kennt Con­tro­me den Raum mit dem höchs­ten Wär­me­be­darf. Des­halb kann Con­tro­me die Vor­lauf­tem­pe­ra­tur zu jedem Zeit­punkt opti­mal an ihren tat­säch­li­chen Bedarf anpas­sen. So ist sicher­ge­stellt, dass die gewünsch­te Raum­tem­pe­ra­tur schnellst­mög­lich erreicht wird. Sobald mög­lich, wird die Vor­lauf­tem­pe­ra­tur wie­der ver­rin­gert, um den Wär­me­er­zeu­ger mit opti­ma­ler Effi­zi­enz zu betrei­ben und Raum­tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen zu ver­mei­den.

Sofern sich das Haus in der Auf­heiz­pha­se befin­det, wird die Vor­lauf­tem­pe­ra­tur von Con­tro­me erhöht. Die Räu­me errei­chen so viel schnel­ler die gewünsch­te Tem­pe­ra­tur. Die Auf­heiz­pha­se kann des­halb deut­lich spä­ter gestar­tet wer­den, was Ener­gie und damit bares Geld spart.
Die Wet­ter­vor­her­sa­ge wird eben­falls per­ma­nent berück­sich­tigt. So wird die Vor­lauf­tem­pe­ra­tur in Erwar­tung von son­ni­gem und war­men Wet­ter schon vor­ab ver­rin­gert um die Heiz­flä­chen weni­ger auf­zu­hei­zen.

Über den inte­grier­ten Log­mo­ni­tor ist jede ein­zel­ne Rege­lungs­ak­ti­on nach­voll­zieh­bar.

Fragen und Antworten

Die Vor­lauf­tem­pe­ra­tur ist die Tem­pe­ra­tur des Heiz­was­sers, das in die Heiz­flä­chen gepumpt wird. Vor allem bei Wär­me­pum­pen, Solar­ther­mie­an­la­gen und Brenn­wert­ge­rä­ten wirkt sie sich maß­geb­lich auf die Effi­zi­enz der Hei­zungs­an­la­ge aus. Sie soll­te daher mög­lichst nied­rig sein.

Zu hohe Vor­lauf­tem­pe­ra­tu­ren füh­ren zu Wär­me­ver­lus­ten über die Ver­tei­ler­lei­tun­gen, klei­nen Mas­sen­strö­men und schlecht regel­ba­ren Heiz­kör­pern.

Ist die Vor­lauf­tem­pe­ra­tur dage­gen nied­rig, wer­den die Kes­sel­ver­lus­te von Nie­der­tem­pe­ra­tur­kes­seln ver­rin­gert und der Brenn­wert­ef­fekt bei Brenn­wert­ther­men erhöht. Für eine Solar­hei­zung (auch sola­re Hei­zungs­un­ter­stüt­zung) ist eine nied­ri­ge Vor­lauf­tem­pe­ra­tur beson­ders wich­tig, weil dies die Ener­gie­aus­beu­te der Son­nen­kol­lek­to­ren erhöht und die nutz­ba­re Kapa­zi­tät des Wär­me­spei­chers erhöht wird. Wär­me­pum­pen sind über­haupt nur bei nied­ri­gen Vor­lauf­tem­pe­ra­tu­ren effi­zi­ent zu betrei­ben.

Gewöhn­li­che Hei­zungs­steue­run­gen haben kei­ne Infor­ma­tio­nen über die Raum­tem­pe­ra­tu­ren und berech­nen die Vor­lauf­tem­pe­ra­tur aus­schließ­lich anhand der Außen­tem­pe­ra­tur und der ein­ge­stell­ten Heiz­kenn­li­nie (sie­he auch https://de.wikipedia.org/wiki/Heizkurve).

  • Wenn die Räu­me auf­ge­heizt wer­den sol­len, ist Vor­lauf­tem­pe­ra­tur zu gering. Die Auf­heiz­pha­se dau­ert dadurch unnö­tig lan­ge und muss viel frü­her gestar­tet wer­den.
  • Wenn die Räu­me dann nur noch auf Tem­pe­ra­tur gehal­ten wer­den müs­sen, ist die Vor­lauf­tem­pe­ra­tur viel höher als eigent­lich not­wen­dig. Das wirkt sich nega­tiv auf die Effi­zi­enz der Hei­zungs­an­la­ge aus.

Wird die Vor­lauf­tem­pe­ra­tur nur anhand der Außen­tem­pe­ra­tur bestimmt, müs­sen vie­le Kom­pro­mis­se ein­ge­gan­gen wer­den. Es wird nicht unter­schie­den, ob die Räu­me sich in der Auf­heiz­pha­se befin­den oder bereits auf Tem­pe­ra­tur sind. Die Vor­lauf­tem­pe­ra­tur muss so hoch ein­ge­stellt wer­den, dass es für ein eini­ger­ma­ßen zügi­ges Auf­hei­zen von Räu­men aus­rei­chend ist. Das bedeu­tet aber im Umkehr­schluss nichts ande­res, als dass die Vor­lauf­tem­pe­ra­tur in den meis­ten Fäl­len deut­lich höher als not­wen­dig ist.

Einfluss der Raumregelung auf die Vorlauftemperatur

Smart-Heat-OS kennt die Raum­tem­pe­ra­tu­ren, kann dadurch den Raum mit dem höchs­ten Wär­me­be­darf ermit­teln und die Vor­lauf­tem­pe­ra­tur immer opti­mal anpas­sen. Die Räu­me errei­chen viel schnel­ler die gewünsch­te Tem­pe­ra­tur. Die Auf­heiz­pha­se kann viel spä­ter gestar­tet wer­den, was Ener­gie und damit bares Geld spart.

Sobald mög­lich, wird die Vor­lauf­tem­pe­ra­tur wie­der ver­rin­gert, um den Wär­me­er­zeu­ger mit opti­ma­ler Effi­zi­enz zu betrei­ben und Raum­tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen zu ver­mei­den.

Der Ein­fluss der Raum­re­ge­lung auf die Vor­lauf­tem­pe­ra­tur wird über das Modul Vor­lauf­tem­pe­ra­tur-Kor­rek­tur kon­fi­gu­riert.

Weitere Vorteile des modernen Systemaufbaus

Die Wet­ter­vor­her­sa­ge wird per­ma­nent berück­sich­tigt. So wird die Vor­lauf­tem­pe­ra­tur in Erwar­tung von son­ni­gem und war­men Wet­ter schon vor­ab ver­rin­gert um Heiz­flä­chen nicht zu viel auf­zu­hei­zen. Über Log­ging kann sogar der Tem­pe­ra­tur­ver­lauf aller Sen­so­ren nach­voll­zo­gen wer­den. Über Modu­le wie Kalen­der, Geo­lo­ca­ti­on oder Timer kann die Vor­lauf­tem­pe­ra­tur bei Bedarf auch manu­ell beein­flusst wer­den. Sofort und von über­all aus.

Unab­hän­gig davon sind Smart­pho­ne, Tablet und PC die wohl bes­te Benut­zer­schnitt­stel­le für die­sen Zweck. Sie haben immer von über­all aus Zugriff auf alle Infor­ma­tio­nen.

Die genaue Umset­zung ist im Con­tro­me Sup­port Cen­ter beschrie­ben.

Unein­ge­schränkt JA. Falls Sie meh­re­re Hei­zungs­mi­scher oder Heiz­krei­s­pum­pen haben, steu­ert Con­tro­me jedes Gerät sepa­rat und immer ent­spre­chend den für den jewei­li­gen Mischer maß­geb­li­chen Räu­men. Es kön­nen ohne wei­te­res meh­re­re zen­tra­le Hei­zungs­re­ge­lun­gen von Con­tro­me ein­ge­setzt wer­den. Jedes Regel­ge­rät kann 4–5 Hei­zungs­mi­scher ansteu­ern.

Umfang­rei­che Doku­men­ta­ti­on im Con­tro­me Sup­port Cen­ter

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