Vorlauftemperatur, Heizkennlinie und Heizungsmischer intelligent regeln2018-12-14T13:09:33+00:00

Vorlauftemperatur, Heizkennlinie und Heizungsmischer intelligent regeln.

Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Heizwassers, das in die Heizflächen gepumpt wird. Sie wird entweder über einen Heizungsmischer geregelt oder bei modulierenden Wärmeerzeugern über den Wärmeerzeuger selbst. Das Smart-Heat-System bestimmt die Vorlauftemperatur intelligent anhand von allen wesentlichen Informationen. Das ergibt eine deutlich hochwertigere Regelqualität als bei gewöhnliche Heizungsregelungen.

 

Smart-Heat-OS Oberfläche einer Vorlauftemperaturregelung mit einem 3-Wege-Heizungsmischer.

Für einen effizienten Betrieb des Heizsystems ist es sehr wichtig, dass die Vorlauftemperatur optimal berechnet wird. Sie soll genau so hoch sein, um den Raum der gerade am meisten Wärme benötigt, zu versorgen. Eine zu hohe Vorlauftemperatur verschlechtert den Wirkungsgrad des Wärmeerzeugers. Bei einer zu niedrigen Vorlauftemperatur werden die Räume nicht warm genug.

Im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Heizungssteuerung kennt Controme den Raum mit dem höchsten Wärmebedarf. Deshalb kann Controme die Vorlauftemperatur zu jedem Zeitpunkt optimal an ihren tatsächlichen Bedarf anpassen. So ist sichergestellt, dass die gewünschte Raumtemperatur schnellstmöglich erreicht wird. Sobald möglich, wird die Vorlauftemperatur wieder verringert, um den Wärmeerzeuger mit optimaler Effizienz zu betreiben und Raumtemperaturschwankungen zu vermeiden.

Sofern sich das Haus in der Aufheizphase befindet, wird die Vorlauftemperatur von Controme erhöht. Die Räume erreichen so viel schneller die gewünschte Temperatur. Die Aufheizphase kann deshalb deutlich später gestartet werden, was Energie und damit bares Geld spart.
Die Wettervorhersage wird ebenfalls permanent berücksichtigt. So wird die Vorlauftemperatur in Erwartung von sonnigem und warmen Wetter schon vorab verringert um die Heizflächen weniger aufzuheizen.

Über den integrierten Logmonitor ist jede einzelne Regelungsaktion nachvollziehbar.

Fragen und Antworten

Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Heizwassers, das in die Heizflächen gepumpt wird. Vor allem bei Wärmepumpen, Solarthermieanlagen und Brennwertgeräten wirkt sie sich maßgeblich auf die Effizienz der Heizungsanlage aus. Sie sollte daher möglichst niedrig sein.

Zu hohe Vorlauftemperaturen führen zu Wärmeverlusten über die Verteilerleitungen, kleinen Massenströmen und schlecht regelbaren Heizkörpern.

Ist die Vorlauftemperatur dagegen niedrig, werden die Kesselverluste von Niedertemperaturkesseln verringert und der Brennwerteffekt bei Brennwertthermen erhöht. Für eine Solarheizung (auch solare Heizungsunterstützung) ist eine niedrige Vorlauftemperatur besonders wichtig, weil dies die Energieausbeute der Sonnenkollektoren erhöht und die nutzbare Kapazität des Wärmespeichers erhöht wird. Wärmepumpen sind überhaupt nur bei niedrigen Vorlauftemperaturen effizient zu betreiben.

Gewöhnliche Heizungssteuerungen haben keine Informationen über die Raumtemperaturen und berechnen die Vorlauftemperatur ausschließlich anhand der Außentemperatur und der eingestellten Heizkennlinie (siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Heizkurve).

  • Wenn die Räume aufgeheizt werden sollen, ist Vorlauftemperatur zu gering. Die Aufheizphase dauert dadurch unnötig lange und muss viel früher gestartet werden.
  • Wenn die Räume dann nur noch auf Temperatur gehalten werden müssen, ist die Vorlauftemperatur viel höher als eigentlich notwendig. Das wirkt sich negativ auf die Effizienz der Heizungsanlage aus.

Wird die Vorlauftemperatur nur anhand der Außentemperatur bestimmt, müssen viele Kompromisse eingegangen werden. Es wird nicht unterschieden, ob die Räume sich in der Aufheizphase befinden oder bereits auf Temperatur sind. Die Vorlauftemperatur muss so hoch eingestellt werden, dass es für ein einigermaßen zügiges Aufheizen von Räumen ausreichend ist. Das bedeutet aber im Umkehrschluss nichts anderes, als dass die Vorlauftemperatur in den meisten Fällen deutlich höher als notwendig ist.

Einfluss der Raumregelung auf die Vorlauftemperatur

Smart-Heat-OS kennt die Raumtemperaturen, kann dadurch den Raum mit dem höchsten Wärmebedarf ermitteln und die Vorlauftemperatur immer optimal anpassen. Die Räume erreichen viel schneller die gewünschte Temperatur. Die Aufheizphase kann viel später gestartet werden, was Energie und damit bares Geld spart.

Sobald möglich, wird die Vorlauftemperatur wieder verringert, um den Wärmeerzeuger mit optimaler Effizienz zu betreiben und Raumtemperaturschwankungen zu vermeiden.

Der Einfluss der Raumregelung auf die Vorlauftemperatur wird über das Modul Vorlauftemperatur-Korrektur konfiguriert.

Weitere Vorteile des modernen Systemaufbaus

Die Wettervorhersage wird permanent berücksichtigt. So wird die Vorlauftemperatur in Erwartung von sonnigem und warmen Wetter schon vorab verringert um Heizflächen nicht zu viel aufzuheizen. Über Logging kann sogar der Temperaturverlauf aller Sensoren nachvollzogen werden. Über Module wie Kalender, Geolocation oder Timer kann die Vorlauftemperatur bei Bedarf auch manuell beeinflusst werden. Sofort und von überall aus.

Unabhängig davon sind Smartphone, Tablet und PC die wohl beste Benutzerschnittstelle für diesen Zweck. Sie haben immer von überall aus Zugriff auf alle Informationen.

Die genaue Umsetzung ist im Controme Support Center beschrieben.

Uneingeschränkt JA. Falls Sie mehrere Heizungsmischer oder Heizkreispumpen haben, steuert Controme jedes Gerät separat und immer entsprechend den für den jeweiligen Mischer maßgeblichen Räumen. Es können ohne weiteres mehrere zentrale Heizungsregelungen von Controme eingesetzt werden. Jedes Regelgerät kann 4-5 Heizungsmischer ansteuern.

Umfangreiche Dokumentation im Controme Support Center

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