Die intelligente Vorlauftemperatur-Regelung von FloorCore™
Vorlauftemperatur, Heizkennlinie und Heizungsmischer intelligent regeln.
Die perfekte Einstellung der Vorlauftemperatur ist einer der größten Hebel für die Effizienz eines Heizsystems – und gleichzeitig eines der am häufigsten vernachlässigten Probleme der Heizungstechnik. FloorCore™ löst diese Herausforderung durch eine permanent lernende, bedarfsgerechte Vorlauftemperatur-Regelung (BVR) und ersetzt damit starre, ineffiziente Heizkurven.
Tipp: Projektanfragen erhalten die kostenlose Experten-Planung samt exklusivem Projektrabatt.
Die „Pi mal Daumen“-Heizkurve
In praktisch allen Gebäuden wird die Vorlauftemperatur auch heute noch nach einem simplen Prinzip geregelt: einer starren Heizkurve, die nur auf die Außentemperatur reagiert. Die zentrale Heizungssteuerung am Heizkessel hat damit als Führungsgröße ausschließlich die Außentemperatur – eine grobe Vereinfachung, die die Realität im Gebäude ignoriert.
Sie ist blind
Die Heizkurve weiß nichts über den tatsächlichen Wärmebedarf in Ihren Räumen. Sie weiß nicht, ob die Sonne scheint, ein Kamin brennt oder viele Personen im Raum sind.
Sie ist verschwenderisch
Um sicherzugehen, dass auch der kälteste Raum warm wird, wird die Vorlauftemperatur pauschal für das ganze Haus zu hoch eingestellt. Das ist, als würde man den Motor permanent auf hoher Drehzahl laufen lassen. Insbesondere bei Wärmepumpen führt eine unnötig hohe Vorlauftemperatur zu einem drastisch schlechteren Wirkungsgrad (COP/JAZ) und höheren Stromkosten.
Sie ist unflexibel
Sie kann nicht intelligent auf unterschiedliche Situationen reagieren, z. B. wenn schnell aufgeheizt werden soll.
Das Ergebnis
Ein ineffizientes System mit unnötig hohen Energiekosten und suboptimalem Komfort.
Präzision statt Pauschalisierung
Die bedarfsgerechte Vorlauf-Regelung (BVR) von FloorCore™ ersetzt das pauschale Raten durch präzises Wissen. Anstatt die Außentemperatur als einzige Größe zu nutzen, analysiert der KI-Regelkern permanent den tatsächlichen Wärmebedarf jeder einzelnen Heizschleife im gesamten Gebäude.
So funktioniert es
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Bedarfsanalyse in Echtzeit: FloorCore™ ermittelt kontinuierlich, welcher Raum gerade die meiste Wärme anfordert und wie hoch dessen Bedarf exakt ist.
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Berechnung des Minimums: Auf Basis dieser Daten berechnet das System die niedrigstmögliche Vorlauftemperatur, die benötigt wird, um genau diesen einen anspruchsvollsten Raum optimal zu versorgen.
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Systemweite Optimierung: Alle anderen Räume mit geringerem Bedarf werden durch diese perfekte Vorlauftemperatur ebenfalls versorgt. Das stellt sicher, dass die Ventile der Fußbodenheizung systemweit so weit wie möglich geöffnet sind – das minimiert den hydraulischen Widerstand und maximiert die Effizienz der Umwälzpumpe.
Wie das System den Führungsraum findet
Die BVR überwacht permanent die Öffnungsgrade der Stellantriebe in allen zugeordneten Räumen. Als bedarfsführend gilt ein Raum erst, wenn sein Ventil zu mindestens 90 % geöffnet ist – die Vorlauftemperatur steigt also nur, wenn die aktuelle Wärmeabgabe wirklich nicht mehr ausreicht. Unter allen Räumen mit aktivem Bedarf wird derjenige zum Führungsraum, der die höchste Soll-Rücklauftemperatur fordert.
Fordert gerade kein Raum Wärme an, weil alle ihre Zieltemperatur erreicht haben, fällt die Regelung automatisch auf eine witterungsgeführte Heizkennlinie zurück. Diese darf entsprechend niedrig eingestellt sein – sie ist reine Rückfalloption.
Sicherheitsgrenze
Die berechnete Vorlauftemperatur wird immer gegen die konfigurierte maximal zulässige Vorlauftemperatur geprüft – wichtig für Flächenheizungen, damit Boden- und Wandbeläge geschützt bleiben. Ein einstellbarer Sicherheitsabstand hält den Sollwert dauerhaft unter dieser Grenze. Den vorgeschriebenen Sicherheitstemperaturbegrenzer ersetzt diese Funktion nicht.
Intelligente Anpassung für jede Situation
FloorCore™ unterscheidet intelligent zwischen zwei Betriebszuständen, um Effizienz und Komfort perfekt auszubalancieren:
Im Normalbetrieb
So niedrig wie möglich
Solange die Räume ihre Solltemperatur halten, wird die Vorlauftemperatur auf dem absoluten Minimum gehalten. Das maximiert die Effizienz des Wärmeerzeugers und spart permanent Energie.
In der Aufheizphase
So hoch wie nötig
Wenn ein Raum schnell aufgeheizt werden soll (z. B. morgens im Bad), hebt FloorCore™ die Vorlauftemperatur gezielt und stark an. Das verkürzt die Aufheizzeiten drastisch und steigert den Komfort. Weil das Aufheizen schneller geht, kann es später gestartet werden – was wiederum Energie spart.
Vorausschauend
Wettervorhersage
Zusätzlich wird die Wettervorhersage permanent berücksichtigt. In Erwartung von Sonnenschein wird die Vorlauftemperatur vorausschauend gesenkt, um ein Überheizen der Räume proaktiv zu verhindern.
Vom Rechenwert zur echten Stellbewegung
Ein Heizungsmischer funktioniert ähnlich wie der Wasserhahn im Bad: Heißes Kesselwasser und abgekühltes Rücklaufwasser werden so gemischt, dass das Heizwasser mit der richtigen Temperatur im Heizkreis ankommt. Auf das Mischventil wird dafür ein elektrischer Stellmotor montiert – und genau den steuert die zentrale Heizungsregelung von Controme an.
Mischermotor AUF/ZU
Die meisten Mischermotoren haben je einen Anschluss für AUF und ZU. Je nachdem, auf welchen Anschluss die Steuerung Spannung schaltet, fährt der Mischer auf oder zu. Danach wird erneut gemessen und die nächste Entscheidung getroffen. Über die Relaiskontakte des Universal-Gateway PRO lässt sich jeder gängige 3‑Wege-Mischer so ansteuern.
Stellsignal 0–10 V oder PWM
Mischermotoren mit separatem Steuereingang werden analog angesteuert: Liegen z. B. 3,5 V an, ist der Mischer auf 35 % geöffnet. Controme bedient dafür wahlweise ein 0–10-V- oder ein 5‑V-PWM-Signal; der Spannungsbereich ist frei definierbar, weil manche Geräte statt 0–10 V einen Bereich von 1–10 V erwarten.
Modulierende Wärmeerzeuger
Modulierende Wärmeerzeuger (z. B. Gasthermen) sind meist mit einem 0–10-V-Eingang ausgestattet. Dann gibt Controme die berechnete Vorlauftemperatur direkt an den Wärmeerzeuger vor – entweder geregelt mit Rückmessung am Vorlauffühler oder als reine Kennlinien-Vorgabe (z. B. 40 °C = 4 V).
Regelung über den Gesamt-Rücklauf
Wärmepumpenanlagen haben in den meisten Fällen keinen Mischer und modulieren nicht. Die Regelung erfolgt hier meist über einen Sensor am Gesamt-Rücklauf des Heizkreises und die zugehörige Heizkennlinie – auch dort zahlt jedes eingesparte Grad Vorlauftemperatur direkt auf COP und JAZ ein. Mehr zur Wärmepumpen-Optimierung
Auch komplexe Heizräume sauber abgebildet
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Bis zu 6 × 3‑Wege-Mischer können gleichzeitig angesteuert werden. Jedem Mischer lassen sich eine eigene Heizkurve und die jeweils maßgeblichen Räume der Einzelraumregelung zuweisen – etwa getrennt für Fußbodenheizung und Heizkörper.
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Differenzregelungen statt Mischer: Weil die Ausgänge frei konfigurierbar sind, lassen sich bei Bedarf auch gleichzeitig 6 Differenzregelungen realisieren.
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Drei Sensoren für maximale Präzision: Bei Heizungsmischern empfehlen wir Fühler am Kessel-Zustrom, am Rücklauf und im Vorlauf. Dann weiß das System vorab, wie heiß das Wasser angeliefert wird, und mischt vorausschauend. Fällt der Vorlauffühler aus, wechselt es automatisch in einen rechnerischen Notbetrieb – die Heizung bleibt nicht kalt.
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Sauberes Zusammenspiel mit der Pumpe: Über eine Freigabebedingung regelt der Mischer nicht weiter, wenn die Heizkreispumpe gar nicht läuft.
Einzelraumregelung und Heizraum als EIN System
Was man sich als Laie kaum vorstellen kann, ist leider Realität: Die Heiztechnik in Gebäuden arbeitet vollkommen unkoordiniert. Die zentrale Heizungssteuerung kennt nur die Außentemperatur, die Stellventile in den Räumen arbeiten jede für sich. Controme führt beides zusammen.
Vorlauftemperatur-Korrektur
Ist die Einzelraumregelung mit Controme umgesetzt, nimmt jeder Raum direkt Einfluss auf die Vorlauftemperatur: In der Voreinstellung korrigiert er sie um 1 K je 1 K Abweichung zwischen Soll- und Ist-Temperatur, je Raum separat einstellbar. Planen Sie im Raum eine höhere Temperatur am Abend, hebt die Korrektur den Vorlauf-Sollwert automatisch mit an – ohne dass Sie an der Heizkurve etwas ändern müssen.
Auch ohne Controme-Einzelraumregelung
Wo die Einzelraumregelung nicht von Controme kommt, sind batterielose Temperatursensoren in den wichtigsten Räumen eine kostengünstige Zwischenlösung: Die Räume bekommen eine Zieltemperatur und nehmen damit Einfluss auf die Vorlauftemperatur.
Immer im Optimum – vollautomatisch
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Dauerhaft niedrige Systemtemperatur: Der Wärmeerzeuger arbeitet mit der niedrigsten Temperatur, die gerade ausreicht – das senkt die Wärmeverteilungsverluste.
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Bessere Wärmepumpen-Effizienz: Jedes Grad weniger Vorlauftemperatur verbessert COP und JAZ – und damit direkt die Stromkosten.
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Maximal geöffnete Ventile: Weniger hydraulischer Widerstand im System – das steigert die Effizienz der Umwälzpumpe.
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Kürzere Aufheizzeiten: Weil in der Aufheizphase gezielt angehoben wird, ist der Raum schneller warm – das Aufheizen kann später starten.
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Kein Überheizen bei Sonne: Die Wettervorhersage senkt die Vorlauftemperatur vorausschauend, bevor die Räume zu warm werden.
Ihr Vorteil: Ein System, das ein fundamentales Problem der Heizungstechnik löst und immer im Optimum arbeitet – vollautomatisch.
Alles greift ineinander
Jede Regelung ist Teil eines Gesamtsystems: Die zentrale Heizungsregelung kennt die Räume, das Wetter und die Nutzungszeiten — und stimmt alle Komponenten aufeinander ab.
Komponenten im Heizraum
Intelligente Module
Häufige Fragen
Was ist die bedarfsgerechte Vorlauf-Regelung (BVR)?
Die BVR ist die Vorlauftemperatur-Regelung von FloorCore™. Statt die Vorlauftemperatur pauschal nach einer starren Heizkurve zu regeln, ermittelt sie permanent den tatsächlichen Wärmebedarf jeder einzelnen Heizschleife und stellt die Vorlauftemperatur immer nur auf das Minimum ein, das der anspruchsvollste Raum gerade braucht: so niedrig wie möglich, so hoch wie nötig.
Was passiert, wenn gerade kein Raum Wärme anfordert?
Als bedarfsführend gilt ein Raum erst, wenn sein Ventil zu mindestens 90 % geöffnet ist. Erreicht das gerade kein Raum – weil alle ihre Zieltemperatur halten –, fällt die Regelung automatisch auf eine witterungsgeführte Heizkennlinie zurück. Diese Kennlinie kann in der Regel recht niedrig eingestellt werden, sie dient nur als Rückfalloption.
Welche Heizungsmischer kann Controme ansteuern?
Alle gängigen Typen: 3‑Wege-Mischer mit AUF/ZU-Motor über Relaiskontakte sowie analog angesteuerte Mischer per 0–10 V oder 5 V PWM. Es können bis zu 6 × 3‑Wege-Mischer gleichzeitig angesteuert werden; jedem Mischer lassen sich eine eigene Heizkurve und die jeweils maßgeblichen Räume der Einzelraumregelung zuweisen. Da die Ausgänge frei konfigurierbar sind, sind alternativ auch bis zu 6 Differenzregelungen möglich. Details zur Konfiguration stehen in der Anleitung im Support-Bereich.
Funktioniert das auch ohne Heizungsmischer?
Ja. Modulierende Wärmeerzeuger wie Gasthermen haben meist einen 0–10-V-Eingang – dort gibt Controme die berechnete Vorlauftemperatur direkt vor. Wärmepumpenanlagen haben in den meisten Fällen weder Mischer noch Modulation; die Regelung läuft dann über einen Sensor am Gesamt-Rücklauf des Heizkreises und die zugehörige Heizkennlinie.
Was bringt eine niedrigere Vorlauftemperatur bei einer Wärmepumpe?
Sehr viel: Eine unnötig hohe Vorlauftemperatur verschlechtert den Wirkungsgrad (COP/JAZ) drastisch und treibt die Stromkosten. Weil die BVR permanent das Minimum fährt und die Ventile dabei systemweit so weit wie möglich geöffnet bleiben, arbeitet die Wärmepumpe dauerhaft näher an ihrem Optimum. Mehr zur Wärmepumpen-Optimierung.
Wie hängt das mit der Einzelraumregelung zusammen?
Eng: Ist die Einzelraumregelung mit Controme umgesetzt, nimmt jeder Raum über das Modul Vorlauftemperatur-Korrektur direkt Einfluss auf die Vorlauftemperatur – in der Voreinstellung um 1 K je 1 K Abweichung zwischen Soll- und Ist-Temperatur, je Raum separat einstellbar. Damit wirken auch Heizzeiten und Temperaturplanungen der Räume mittelbar auf die Vorlauftemperatur. Ist die Einzelraumregelung nicht von Controme, sind batterielose Temperatursensoren in den wichtigsten Räumen eine kostengünstige Zwischenlösung.
Holen Sie das Optimum aus Ihrer Vorlauftemperatur.
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