Heizkessel und Wärmeerzeuger intelligent regeln.

Der Wär­me­er­zeu­ger soll nur Wär­me pro­du­zie­ren, wenn das auch wirk­lich nötig ist. Tak­ten – also die Ein- und Aus­schalt-Vor­gän­ge des Wär­me­er­zeu­gers – müs­sen so weit wie mög­lich redu­ziert wer­den. Dies kann die Lebens­dau­er des Wär­me­er­zeu­gers erheb­lich erhö­hen und gleich­zei­tig den Ener­gie­ver­brauch deut­lich ver­rin­gern.

Wie häufig takten Heizkessel?

Älte­re Heiz­kes­sel tak­ten oft­mals 120–200 mal am Tag. Das bedeu­tet, dass der Heiz­kes­sel bis zu 200 mal am Tag ein- und wie­der aus­ge­schal­tet wird.

Wie kommt es dazu?

Heiz­kes­sel sind oft über­di­men­sio­niert. Der Heiz­kes­sel ist so aus­ge­legt, dass er alle Räu­me im Haus auch bei einer Außen­tem­pe­ra­tur von -20°C noch auf eine ange­neh­me Tem­pe­ra­tur erwär­men kann. Vie­le Hei­zungs­bau­er instal­lie­ren dann noch gleich eine Num­mer grö­ßer. Aber selbst bei kor­rek­ter Aus­le­gung beträgt die Außen­tem­pe­ra­tur nur sel­ten tat­säch­lich -20°C. Beson­ders in der Über­gangs­zeit beginnt der Heiz­kes­sel des­halb zu tak­ten — er schal­tet sich also sehr häu­fig ein und kurz dar­auf wie­der aus.

Warum ist es ein Problem wenn der Wärmeerzeuger häufig taktet?

Bei Gerä­ten mit Bren­ner (Gasther­men, Ölkes­sel, Scheit­holz­kes­sel, Pel­lets­kes­sel, etc.) führt das Tak­ten oft­mals zu einem immens erhöh­ten Ver­brauch. In Extrem­fäl­len kann das bis zu 50% des Jah­res­ver­brauchs aus­ma­chen. Im Durch­schnitt sind es etwa 20%. Der Grund: Die mit Abstand ver­lust­reichs­te Pha­se des Brenn­vor­gangs ist die in den ers­ten 3–6 Minu­ten nach dem Bren­ner­start.

Ein Heiz­kes­sel älte­rer Bau­art tak­tet ohne wei­te­res bis zu 200 mal am Tag. Er schal­tet sich also ca. alle 10 Minu­ten für 3 Minu­ten ein. Kaum vor­stell­bar, aber das ist kei­nes­falls sel­ten!

Wenn Sie es schaf­fen, die Ein­schalt­häu­fig­keit ihres Wär­me­er­zeu­gers zu ver­rin­gern, spa­ren Sie also bares Geld.

Häu­fi­ges Ein- und Aus­schal­ten kann zudem die Lebens­dau­er des Wär­me­er­zeu­gers stark beein­träch­ti­gen.

Wie reduziert Controme Smart-Heat Takten bei Heizungsanlagen?

Con­tro­me Smart-Heat bie­tet effi­zi­en­te Mög­lich­kei­ten, mit intel­li­gen­ten Regel­al­go­rith­men und Modu­len die Ein- und Aus­schalt­vor­gän­ge ihrer Hei­zungs­an­la­ge deut­lich zu redu­zie­ren.

Erreicht wird dies durch die intel­li­gen­te Berech­nung und Steue­rung der Frei­ga­ben des Wär­me­er­zeu­gers und der Hei­zungs­pum­pen. Auch eine intel­li­gen­te Total­ab­schal­tung der Hei­zungs­an­la­ge ist kon­fi­gu­rier­bar und in den meis­ten Fäl­len sinn­voll.

Dadurch wer­den Bereit­stel­lungs­ver­lus­te, Stand­by-Ver­lus­te und Anfahr­ver­lus­te glei­cher­ma­ßen redu­ziert.

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