Zentrale Heizungsregelung 

Heizkessel und Wärmeerzeuger intelligent regeln.

Der Wärmeerzeuger soll nur Wärme produzieren, wenn das auch wirklich nötig ist. 

Takten – also die Ein- und Ausschalt-Vorgänge des Wärmeerzeugers – müssen so weit wie möglich reduziert werden. Das kann die Lebensdauer des Wärmeerzeugers erheblich erhöhen und gleichzeitig den Energieverbrauch deutlich verringern. 

Zentrale Heizungsregelung von Controme: Wärmeerzeuger, Pumpen und Mischer im Heizraum intelligent geregelt
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Das Problem 

Warum Heizkessel den ganzen Tag takten.

Takten heißt: Der Wärmeerzeuger schaltet sich ein, läuft wenige Minuten und geht wieder aus – und das den ganzen Tag über. Genau in diesen Startphasen entstehen die größten Verluste. 

Wie häufig takten Heizkessel?

Ältere Heizkessel takten oftmals 120–200 mal am Tag – sie schalten sich also etwa alle 10 Minuten für 3 Minuten ein. Kaum vorstellbar, aber keinesfalls selten! 

Wie kommt es dazu?

Heizkessel sind oft überdimensioniert: Ausgelegt werden sie für −20 °C Außentemperatur, viele Heizungsbauer installieren dann gleich noch eine Nummer größer. So kalt ist es draußen aber nur selten – besonders in der Übergangszeit beginnt der Kessel deshalb zu takten. 

Warum ist häufiges Takten ein Problem?

Bei Geräten mit Brenner (Gasthermen, Ölkessel, Scheitholz- und Pelletskessel) führt Takten oft zu einem immens erhöhten Verbrauch: in Extremfällen bis zu 50 % des Jahresverbrauchs, im Durchschnitt etwa 20 %. Der Grund: Die verlustreichste Phase des Brennvorgangs sind die ersten 3–6 Minuten nach dem Brennerstart. 

Der Hebel

Wenn Sie es schaffen, die Einschalthäufigkeit Ihres Wärmeerzeugers zu verringern, sparen Sie bares Geld. 

Häufiges Ein- und Ausschalten kann zudem die Lebensdauer des Wärmeerzeugers stark beeinträchtigen. 

Die Lösung 

Wie Controme das Takten reduziert.

Controme Smart-Heat bietet effiziente Möglichkeiten, mit intelligenten Regelalgorithmen und Modulen die Ein- und Ausschaltvorgänge Ihrer Heizungsanlage deutlich zu reduzieren. Erreicht wird das durch die intelligente Berechnung und Steuerung der Freigaben des Wärmeerzeugers und der Heizungspumpen. 

Freigabe des Wärmeerzeugers

Das System überwacht, ob die Zieltemperatur in den ausgewählten Räumen erreicht ist. Freigegeben wird der Wärmeerzeuger nur, wenn mindestens einer dieser Räume wirklich Wärmebedarf hat – sind alle auf Temperatur, wird er gesperrt. Das verringert die Anzahl der Brennerstarts.

Modul Raumanforderung 

Freigabe der Heizungspumpen

Weil Smart-Heat weiß, wo Wärmebedarf besteht, wird die Heizungspumpe zusammen mit dem Wärmeerzeuger abgeschaltet, sobald alle Räume auf Temperatur sind. Bei mehreren Heizkreispumpen werden die Freigaben sogar separat berechnet.

Heizungspumpen regeln 

Intelligente Totalabschaltung

Auch eine intelligente Totalabschaltung der Heizungsanlage ist konfigurierbar und in den meisten Fällen sinnvoll: Statt in Bereitschaft weiterzulaufen, steht die Anlage wirklich still, solange kein Bedarf besteht. 

Drei Verlustarten – gleichermaßen reduziert.

Bereitstellungsverluste

Wärme, die vorgehalten wird, ohne im Gebäude gebraucht zu werden.

Standby-Verluste

Verluste der Anlage in Bereitschaft – auch wenn gerade gar nicht geheizt werden müsste.

Anfahrverluste

Die verlustreichen ersten Minuten nach jedem Brennerstart – je seltener gestartet wird, desto seltener fallen sie an.

In der Praxis 

So kommt die Freigabe an den Wärmeerzeuger.

Controme greift über gängige Schnittstellen auf die Steuerung des zentralen Wärmeerzeugers zu – egal ob Ölheizung, Gasheizung, Wärmepumpe oder Holzkessel. Welcher Weg passt, hängt davon ab, welche Schnittstellen Ihr Gerät mitbringt. 

Zwei bewährte Wege

  1. 1

    Potentialfreies Relais am Führungsraum-Eingang. Der Eingang ist am Wärmeerzeuger üblicherweise als RT-Anschluss (Raumthermostat) gekennzeichnet und ab Werk überbrückt. Diese Brücke wird durch den Relaiskontakt des Controme-Gateways ersetzt – gesteuert vom Modul Raumanforderung. Die Warmwasserbereitung bleibt davon unberührt.

  2. 2

    0–10 V‑Analogschnittstelle. Hat der Wärmeerzeuger einen analogen Eingang, übernimmt das Modul Vorlauftemperatur die Regelung – die Raumanforderung lässt sich zusätzlich als Freigabebedingung konfigurieren.

Frei konfigurierbar

Sie legen per Klick fest, welche Räume für die Freigabe maßgeblich sind. „Unwichtige“ Räume lässt man bewusst weg – sie werden mitgeheizt, sobald ein wichtiger Raum ohnehin Bedarf hat. Freigaben lassen sich gebündelt auf mehrere Ausgänge an verschiedenen Geräten legen, auch auf ein Funk-Relais, und für Störungen ist ein Standardwert der geschalteten Ausgänge definierbar. Komplexe Anlagen bilden Sie zusätzlich über die frei programmierbare Steuerung mit Logik-Bausteinen ab. 

Kein passender Eingang am Kessel?

Dann kann alternativ die geschaltete Phase der Heizkreispumpe über das potentialfreie Relais geführt werden. So läuft die Pumpe nur, wenn mindestens einer der gewählten Räume Wärmebedarf hat – das reduziert die Pumpenlaufzeit erheblich. 

Das Ergebnis 

Seltener an. Länger haltbar. Günstiger im Betrieb.

Der zentrale Wärmeerzeuger ist im Schnitt für rund 60 % der Energiekosten in Wohngebäuden verantwortlich – und wird vielerorts noch geregelt wie vor 20 Jahren, allein nach der Außentemperatur. Genau hier setzt Controme an. 

  • Weniger Brennerstarts: Der Wärmeerzeuger läuft nur bei echtem Bedarf im Gebäude.

  • Höhere Lebensdauer: Weniger Ein- und Ausschaltvorgänge schonen den Wärmeerzeuger.

  • Geringerer Energieverbrauch: Bereitstellungs‑, Standby- und Anfahrverluste sinken gleichermaßen.

  • Kürzere Pumpenlaufzeiten: Die Heizungspumpe wird gemeinsam mit dem Wärmeerzeuger abgeschaltet.

  • Effizienter bei Wärmepumpen: Einzelraumregelung und Zentrale arbeiten erstmals zusammen statt nebeneinander.

  • Niedrigste Systemtemperatur: Zusammen mit der bedarfsgerechten Vorlauf-Regelung (BVR).

Ein System

Alles greift ineinander

Jede Regelung ist Teil eines Gesamtsystems: Die zentrale Heizungsregelung kennt die Räume, das Wetter und die Nutzungszeiten — und stimmt alle Komponenten aufeinander ab.

Komponenten im Heizraum

Intelligente Module

Häufige Fragen

Was bedeutet „Takten“ beim Heizkessel?

Takten sind die Ein- und Ausschalt-Vorgänge des Wärmeerzeugers. Ältere Heizkessel takten oftmals 120–200 mal am Tag – sie schalten sich also etwa alle 10 Minuten für rund 3 Minuten ein. Das ist keinesfalls selten.

Warum kostet häufiges Takten so viel Energie?

Die verlustreichste Phase des Brennvorgangs sind die ersten 3–6 Minuten nach dem Brennerstart. Bei Geräten mit Brenner (Gasthermen, Ölkessel, Scheitholz- und Pelletskessel) führt Takten deshalb oft zu einem immens erhöhten Verbrauch: in Extremfällen bis zu 50 % des Jahresverbrauchs, im Durchschnitt etwa 20 %.

Wie reduziert Controme Smart-Heat das Takten?

Durch die intelligente Berechnung und Steuerung der Freigaben des Wärmeerzeugers und der Heizungspumpen: Freigegeben wird nur, wenn mindestens einer der ausgewählten Räume wirklich Wärmebedarf hat. Zusätzlich ist eine intelligente Totalabschaltung der Heizungsanlage konfigurierbar und in den meisten Fällen sinnvoll. Dadurch werden Bereitstellungsverluste, Standby-Verluste und Anfahrverluste gleichermaßen reduziert.

Funktioniert das mit meinem Wärmeerzeuger?

Controme optimiert die Steuerung des zentralen Wärmeerzeugers über gängige Schnittstellen – egal ob Ölheizung, Gasheizung, Wärmepumpe oder Holzkessel. Üblich sind zwei Wege: ein potentialfreies Relais am Führungsraum-Eingang (meist als RT-Anschluss gekennzeichnet) oder eine 0–10 V‑Analogschnittstelle. Was passt, klären wir in der kostenlosen Projektberatung.

Wird dann auch mein Warmwasser abgeschaltet?

Nein. Beim Anschluss am Führungsraum-Eingang wird lediglich die werkseitige Brücke durch den Relaiskontakt ersetzt. Der Brenner für das Warmwasser wird dadurch nicht ausgeschaltet.

Wie starte ich mit Controme?

Der erste Schritt ist eine Anfrage über unser Projektformular. Beschreiben Sie kurz Ihr Gebäude und Ihre Heizungsanlage – unsere Experten planen Ihr System kostenlos und Sie erhalten einen exklusiven Projektrabatt.

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In der kostenlosen Projektberatung schauen sich unsere Experten Ihre Anlage an und planen die passende Regelung für Wärmeerzeuger, Pumpen und Mischer – unverbindlich, konkret und mit exklusivem Projektrabatt.