Fragen und Antworten 

Häufige Fragen zu Smart-Heat

Die wichtigsten Antworten zur Idee, zur Kompatibilität, zur Bedienung und zur Installation des Controme Smart-Heat-Systems. 

Ist Ihre Frage nicht dabei? Dann helfen wir gerne persönlich weiter – oder Sie schauen in die ausführlichen Themenseiten und in unsere Support-Website. 

Kategorie 1 

Allgemein

Welche Idee steckt hinter Smart-Heat?

Warum wird eigentlich in Wohnungen und Häusern durchgeheizt, wenn niemand zu Hause ist? Mit dieser Frage fing im Jahr 2010 alles an.

Schnell fanden wir heraus, dass die Heizkosten im Schnitt tatsächlich 75 % der Energiekosten in Haushalten ausmachen. Es gibt also ein riesiges Energiesparpotential, das mit intelligenter Technik genutzt werden kann.

Bei näherer Betrachtung wurde zudem klar, dass die Verteilung der Wärme in Gebäuden auch noch völlig unüberlegt erfolgt. Schließlich werden Einzelraumregelungen auch heute noch zumeist mit gewöhnlichen Raumtemperaturreglern realisiert. Standardbauteile ohne jegliche Intelligenz verantworten 75 % unserer Energiekosten?!

Mit dem Smart-Heat-System möchten wir diesem Zustand ein Ende bereiten und zusätzlich vor allem in den Bereichen Wohn- und Bedienkomfort noch einiges mehr bieten.

Wie viel sich damit tatsächlich einsparen lässt, zeigt die Seite Heizkosten sparen.

Warum funktionieren gewöhnliche Raumthermostate nicht?

Raumthermostate sind völlig ungeeignet zur Regelung der Heizenergie in einem Gebäude.

Durch den großen Toleranzbereich verursachen sie erhebliche Schwankungen der Raumtemperatur. So ist es abwechselnd entweder viel zu kalt oder viel zu warm.

Die Temperatur kann meist nur auf einer Skala von 1–6 eingestellt werden, was eine Einstellung auf die Wunschtemperatur nahezu unmöglich macht.

Hinzu kommt, dass weder die Wettervorhersage noch die Anwesenheit der Bewohner berücksichtigt wird.

Elektronische Thermostate sind kompliziert zu programmieren. Zudem muss jeder Regler einzeln und separat programmiert werden.

Durchgestrichenes gewöhnliches Raumthermostat mit Drehskala von 1 bis 6

Ausführlich erklärt auf der Seite Raumthermostat – und was Controme stattdessen misst, steht unter Raumsensoren.

Warum ist das Smart-Heat-System auch für Neubauten und Niedrigenergie-Häuser perfekt geeignet?

Bei Neubauten und Niedrigenergie-Häusern wirken sich die Nachteile von gewöhnlichen Raumtemperaturreglern beim Wohnkomfort am stärksten aus.

Bei einem Niedrigenergiehaus mit großen Fensterflächen sollte vor warmen Tagen mit Sonneneinstrahlung nur sehr vorsichtig bis gar nicht geheizt werden. Es ist wesentlich besser, den Raumtemperatur-Sollwert morgens z. B. um 0,5 °C zu unterschreiten, wenn ohnehin ab 09:00 Uhr vormittags die Sonne alles Weitere kostenlos erledigt.

Dies spart Energie und sorgt vor allem für mehr Wohnkomfort. Eine vollständig „aufgeladene“ Fußbodenheizung in einem Niedrigenergiehaus ist an einem Tag mit hohen Außentemperaturen und 5 Stunden direkter Sonneneinstrahlung nicht gerade komfortabel. Räume erhitzen sich in solchen Fällen teilweise auf über 30 °C.

Ein Raumthermostat würde im ungünstigsten Fall z. B. von 06:00 bis 08:00 Uhr morgens heizen. Der größte Anteil der Wärmeenergie wird von einer Fußbodenheizung dann um ca. 09:00 Uhr abgegeben. Das ist gerade in dem Moment, in dem auch die Sonne die Aufheizung beginnt.

Das entgegengesetzte Beispiel ist ein kommender Temperatursturz am Abend. In diesem Fall wird von der Smart-Heat-Wettersteuerung schon leicht vorgeheizt. Schließlich dauert es eine Weile, bis die von der Heizung erzeugte Energie über die Heizflächen die Raumtemperatur erwärmt. Es klingt zunächst etwas paradox, aber auch das Vorheizen spart Energie. Der Grund: Raumthermostate werden vom Nutzer immer so eingestellt, dass es auch im ungünstigsten Fall ausreichend warm ist. Das bedeutet aber auch, dass die Räume häufig überheizt werden. Das kostet Energie.

Zusammengefasst sind insbesondere Gebäude, die ohnehin wenig Energie benötigen, am schwierigsten zu regeln. Gerade in diesem Bereich liegt ein wichtiger Fokus von Controme, und es wird weiterhin Updates geben, die Smart-Heat noch besser machen werden. Von weiteren Verbesserungen profitieren natürlich auch bestehende Kunden durch kostenlose Software-Updates.

Wie die Wettervorhersage in die Regelung einfließt, steht auf der Seite Wetter.

Was bringt die Zukunft?

Smart-Heat ist die beste Raumtemperaturregelung am Markt, und wir arbeiten mit viel Leidenschaft daran, dass das so bleibt. Deshalb ist uns ein hohes Innovationstempo besonders wichtig. Das Smart-Heat-System wird kontinuierlich immer weiter verbessert werden.

Das System wird so noch mehr Energieeinsparung erreichen und den Wohnkomfort weiter steigern können. Sie als Kunde sind natürlich immer dabei und bekommen immer wieder neue, verbesserte Versionen der Software.

Für Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Kategorie 2 

Kompatibilität

Welche Heizsysteme unterstützt Smart-Heat?

Für das Smart-Heat-System gibt es unzählige Komponenten, sodass es zu nahezu allen Heizsystemen kompatibel ist. Funk- und kabelgebundene Komponenten können vollkommen frei kombiniert werden.

Sofern eine entsprechende Verkabelung vorhanden ist, können günstige kabelgebundene Sensoren verwendet werden. Bereits in einem klassischen Einfamilienhaus wertet das System im Schnitt über 60 Sensoren permanent aus. Aus all diesen Daten wird zusammen mit Wettervorhersage- und benutzerspezifischen Daten kontinuierlich die optimale Regelstrategie errechnet. Durch den Einsatz von kabelgebundenen Sensoren bleibt das System dabei trotzdem in einem sehr günstigen Preisbereich.

Bei Neubauten mit Heizkörpern werden entsprechende Leitungen vom Controme-Gateway zum Heizkörper vorgesehen. Am Heizkörper wird dann ein elektrischer Stellantrieb installiert, der direkt vom Controme-Gateway angesteuert wird.

Details je Heizsystem: Fußbodenheizung, Heizkörper, Wärmepumpe sowie die Übersicht Heizungssteuerung.

Kann das Smart-Heat-System nachgerüstet werden?

Bei Fußbodenheizungen und Wandheizungen, die über Raumtemperaturregler gesteuert werden, kann Controme ganz einfach und meist mit günstigen kabelgebundenen Sensoren nachgerüstet werden. Das Gateway wird direkt im Heizkreisverteiler installiert. Die Thermostate werden durch Controme-Sensoren ausgetauscht. Die bestehende Verkabelung kann 1:1 verwendet werden. Das Internet kommt über Powerline-Adapter in den Heizkreisverteiler.

Heizkörper im Bestand können ganz einfach per Funk nachgerüstet werden.

Wie das im Verteiler aussieht, zeigt die Seite Heizkreisverteiler.

Kategorie 3 

Bedienung

Mit welchen Endgeräten kann ich Smart-Heat bedienen?

Die Bedienung erfolgt über den Webbrowser am PC, Tablet oder am Smartphone. Die Benutzeroberfläche von Smart-Heat-OS ist als sogenannte Web-App programmiert. Das heißt: Jede Funktion kann gleichermaßen bequem am PC, Tablet oder am Smartphone bedient werden.

Wenn Sie Smart-Heat auf einem der lokalen Server – zum Beispiel dem Quad-Core-Miniserver – betreiben, erreichen Sie die Benutzeroberfläche durch die Eingabe der IP-Adresse des Miniservers. Diese finden Sie ganz einfach heraus, indem Sie sich bei Ihrem Router einloggen und bei den Netzwerkgeräten nach „contromeminiserver“ suchen.

Eine detaillierte Beschreibung finden Sie auf unserer Service-Website support.controme.com im Kapitel Bedienung.

Beim Wandthermostat und an den Funk-Heizkörperthermostaten können Sie die Temperatur ebenfalls einstellen. Die Temperaturen werden immer synchronisiert. Wenn Sie also am Wandthermostat die Temperatur verändern, wird die Änderung auf die Web-App synchronisiert. Genauso in die andere Richtung.

Mehr zur Bedienoberfläche: Steuerung per Smartphone-App und Internet.

Was passiert, wenn das Internet im Haus ausfällt?

Bei den Überlegungen zur Systemarchitektur war uns neben der Skalierbarkeit das wohl wichtigste Anliegen, das Smart-Heat-System so betriebssicher wie irgend möglich aufzubauen.

Das Herzstück des Controme-Systems ist der Smart-Heat-OS-Server. Dieser verbindet alle Komponenten über Ihr Heimnetzwerk. Das funktioniert auch, wenn kein Internet verfügbar ist. Gleichermaßen können Sie im Falle eines Internetausfalls auch ganz normal über die Web-App auf das System zugreifen, sofern sich Ihr Endgerät in Ihrem Heimnetzwerk befindet.

Sogar wenn Ihr Netzwerk ausfallen sollte, hat das Smart-Heat-System Rückfalloptionen eingebaut. Falls die Controme-Gateways den Smart-Heat-OS-Server aufgrund eines Netzwerkausfalls nicht erreichen können, wechseln sie automatisch in einen Backup-Modus, der ähnlich regelt, wie es gewöhnliche Thermostate tun. Sobald das Internet wieder verfügbar ist, verbinden alle Gateways wieder zum Miniserver und nehmen den intelligenten Betrieb wieder auf. Für den Notbetrieb hat jedes Gateway zusätzlich eine eigene einfache Website, in der Sie die Temperaturen einstellen können. Das System funktioniert also in einem Notbetrieb sogar ohne Server.

Funk-Heizkörperthermostate regeln bei fehlender Verbindung zum Server einfach eigenständig weiter auf die zuvor eingestellte Temperatur.

Wie der Zugriff von unterwegs funktioniert, steht auf der Seite Fernzugriff.

Kategorie 4 

Installation

Wie funktioniert die Installation des Smart-Heat-Systems?

Die Installation ist bemerkenswert einfach und nicht zu vergleichen mit der Komplexität von Systemen aus früheren Generationen der Smart-Home-Technik.

Die Konfiguration des Systems erfolgt in einigen sehr einfachen Schritten, die wir auf unserer Support-Website beschrieben haben: support.controme.com.

Der Anschluss der Komponenten kann von jedem vorgenommen werden, der etwas handwerkliche Erfahrung hat. Achten Sie aber in jedem Fall darauf, dass Sie die Anlage spannungsfrei schalten.

Der Ablauf Schritt für Schritt: Setup & Installation – die technischen Anleitungen stehen unter Installation & Inbetriebnahme.

Gibt es einen Installationsservice?

Für handwerklich Begabte ist die Installation des Smart-Heat-Systems entsprechend den Anleitungen auf support.controme.com kein Problem. Falls Sie die Installation nicht selbst durchführen möchten, können Sie entweder bei Controme einen Installationsservice buchen, oder Sie nennen uns einfach Ihren Haustechnik-Betrieb. Wir nehmen anschließend Kontakt auf und klären alle weiteren Details.

Beides lässt sich in der kostenlosen Projektberatung klären.

Ihre Frage war nicht dabei?

Für Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung. In der kostenlosen Projektberatung planen unsere Experten das passende Setup für Ihr Gebäude – unverbindlich und konkret.