Raumsensoren: Welche Option passt zu Ihrem Zuhause?
Für jede Einbausituation der passende Raumsensor – kabelgebunden, per Funk ganz ohne Batterie oder als bedienbarer Raumcontroller mit Display.
Die Raumtemperatur ist die Basis jeder intelligenten Heizungsregelung. Diese Seite zeigt Ihnen alle Optionen und hilft bei der Entscheidung – von der ersten Frage bis zum passenden Zubehör.
Tipp: Projektanfragen erhalten die kostenlose Experten-Planung samt exklusivem Projektrabatt.
In vier Fragen zum passenden Sensor
Die Auswahl ist einfacher, als sie auf den ersten Blick wirkt. Vier Fragen führen zur richtigen Lösung:
Kabel oder Funk?
Liegen Leitungen zu den Räumen – oder können welche verlegt werden? Dann sind kabelgebundene Sensoren die erste Wahl. Ohne Leitungen: Funk.
Bedienung am Gerät?
Soll die Wunschtemperatur direkt an der Wand verstellbar sein? Dann Raumcontroller mit Display. Reicht die App, genügt ein reiner Sensor.
Luftfeuchte messen?
Für Taupunktüberwachung bei Flächenkühlung oder zur Schimmelprävention gibt es fast alle Modelle auch mit Luftfeuchtemessung (LF).
Stromversorgung?
Ergibt sich meist aus Frage 1: Kabelsensoren werden zentral versorgt, Funksensoren arbeiten batterielos mit Solarzelle, Raumcontroller wahlweise mit Batterie.
Die drei Produktfamilien
Alle Controme-Raumsensoren melden ihre Messwerte an Ihren Controme Mini-Server und sind vollständig in die Smart-Heat-Regelung und die Web-App integriert.
Temperatursensoren
- Präzise Messung, komplett wartungsfrei
- Keine Batterien, keine Funkstrecke – maximal zuverlässig
- Günstigste Lösung je Raum
- Aufputz, Design-Aufputz oder unsichtbar in der Unterputzdose
- Vorhandene Thermostatleitungen können weiterverwendet werden
Raumcontroller
- Flaches Design (81,5 × 81,5 mm) mit Display und Touch-Bedienung
- Wunschtemperatur direkt am Gerät verstellbar – synchron mit der App
- Festanschluss: Anbindung per Kabel (Controme-Bussystem) oder WLAN
- Batterie-Variante: völlig kabellos per WLAN, Laufzeit ca. 2 Jahre
- In Weiß und Schwarz, auch mit Luftfeuchtemessung
Batterielose Funk-Sensoren
- Controme Funk-Sensorik ganz ohne Batterie: Solarzelle mit Energiespeicher
- Absolut wartungsfrei – einmal montieren, fertig
- Ideal für die Nachrüstung ohne Leitungen
- Frei platzierbar, jederzeit erweiterbar
- Auch mit Luftfeuchtemessung erhältlich
Alle Optionen im Vergleich
| Produktfamilie | Datenübertragung | Stromversorgung | Bedienung am Gerät | Luftfeuchte-Variante |
|---|---|---|---|---|
|
Temperatursensor Aufputz / Design / Unterputz |
Kabel | über Kabel (zentral) | nein – Bedienung per App | ja |
|
Raumcontroller Festanschluss Weiß / Schwarz |
Kabel oder WLAN | über Kabel (zentral oder lokal) | ja – Display + Touch | ja |
| Raumcontroller batteriebetrieben | WLAN | Batterie (2× CR123A, ca. 2 Jahre) | ja – Display + Touch | ja |
| Batterieloser Funk-Sensor | Controme Funk | Solarzelle – batterielos & wartungsfrei | nein – Bedienung per App | ja |
Wozu Luftfeuchtemessung?
Sensoren mit Luftfeuchtemessung (LF) liefern die Grundlage für die Taupunktüberwachung beim Kühlen über Fußboden- oder Deckenflächen und helfen, kritische Feuchtewerte früh zu erkennen – etwa zur Schimmelprävention. Wenn Kühlung geplant ist oder werden könnte: gleich die LF-Variante wählen.
Welche Lösung für welche Situation?
Vier typische Ausgangslagen – und was wir jeweils empfehlen:
Neubau oder Kernsanierung
Die Leitungswege sind noch offen – die beste Ausgangslage. Je Raum eine Unterputzdose an der Innenwand einplanen, dazu einfaches Fernmeldekabel zum Heizkreisverteiler.
➜ Empfehlung: kabelgebundene Sensoren oder Raumcontroller Festanschluss – wartungsfrei, unabhängig vom WLAN und im Betrieb am günstigsten. Zur optimalen Leitungsplanung beraten wir Sie gern.
Nachrüstung: klassische Einzelraumregelung vorhanden
Sie haben bereits Raumthermostate an der Wand? Dann führt von jedem Thermostat schon eine Leitung zum Heizkreisverteiler – und genau diese Leitung wird weiterverwendet. Alte Thermostate ausbauen, neu verdrahten, fertig: Drei Adern genügen.
➜ Empfehlung: kabelgebundene Sensoren oder Raumcontroller über die vorhandenen Thermostatleitungen – kein Batteriewechsel, kein neues Kabel, keine Funkstrecke.
Nachrüstung: keine Leitungen vorhanden
Keine Leitungen zu den Räumen und keine gewünscht? Kein Problem – dafür gibt es die batterielose Funk-Sensorik.
➜ Empfehlung: batterielose Funk-Sensoren (wartungsfrei, Montage in Minuten) für die reine Messung – oder der batteriebetriebene Raumcontroller, wenn Sie die Temperatur direkt am Gerät verstellen möchten.
Smart Home bereits vorhanden
Sie nutzen KNX, Home Assistant, Homey oder Loxone mit eigenen Raumsensoren? Dann müssen Sie nichts doppelt kaufen: Vorhandene Sensoren können ihre Messwerte an die Controme-Regelung liefern – KNX-Raumbediengeräte sogar mit Sollwert-Verstellung in beide Richtungen (via KNX IP Gateway und Softwaremodul).
➜ Empfehlung: vorhandene Sensorik weiterverwenden – mit Smart-Home-Connect binden Sie vorhandene Sensoren und Werte ein, egal ob aus KNX, Home Assistant, Loxone oder Homey. Eine Lizenz je Mini-Server 5, keine Kosten je Sensor.
Gut zu wissen: Zubehör richtig einplanen
Sensorenverteiler
Verteilt die Sensorleitungen bequem am Gateway im Heizkreisverteiler. Bis 4 Sensoren ist der Direktanschluss am Gateway möglich, ab 5 Sensoren ist er Pflicht.
Funk-Stick
Voraussetzung für alle batterielosen Funk-Komponenten, wird einfach in den Controme Mini-Server gesteckt. Reichweite ca. 10 m.
Funk-Repeater
Erweitert die Funk-Reichweite auf ca. 20 m – für größere Gebäude oder schwierige bauliche Verhältnisse.
Netzteil für Raumcontroller (Hutschiene)
Versorgt zentral alle fest angeschlossenen Raumcontroller eines Stockwerks – je Sensorenverteiler mit Raumcontrollern ein Netzteil einplanen.
Netzteil für die Schalterdose
Alternative zur zentralen Versorgung: versorgt einen Raumcontroller direkt am Einbauort aus der Unterputzdose.
Häufige Fragen
Wie viele Sensoren brauche ich je Raum?
In aller Regel genügt ein gut positionierter Raumsensor je Raum – auch in großen Räumen. Innerhalb eines Raums gibt es kaum nennenswerte Temperaturunterschiede, und die einzelnen Heizkreise werden ohnehin separat über ihre Rücklauftemperatur geregelt.
Ein Sonderfall sind Räume mit stark wandernder Sonneneinstrahlung. Dort lassen sich mehrere Sensoren zu einem virtuellen Sensor koppeln – das können Sie jederzeit nachrüsten. Unsere Empfehlung: erst beobachten, dann entscheiden.
Kann ich verschiedene Sensortypen mischen?
Ja, problemlos. Kabelgebundene Sensoren, Raumcontroller und batterielose Funk-Sensoren lassen sich je Raum frei kombinieren. Sie können also dort verkabeln, wo Leitungen liegen, und in den übrigen Räumen auf Funk ausweichen.
Funktionieren meine vorhandenen Thermostatleitungen?
Meistens ja – das ist der schnellste Weg zur Nachrüstung. Wichtig ist die Vorab-Prüfung: Auch klassische Raumthermostate können funkbasiert sein. Klären Sie deshalb, ob Ihre Thermostate wirklich per Leitung mit dem Heizkreisverteiler verbunden sind. Benötigt werden drei Adern (Masse, 5 Volt, Daten). Im Zweifel schicken Sie uns einfach ein Foto der Verdrahtung – wir schauen mit drauf.
Welches Kabel brauche ich im Neubau?
Ein einfaches Fernmeldekabel J‑Y(St)-Y 2×2×0,8 vom Heizkreisverteiler zu je einer Unterputzdose an der Innenwand des Raums. Empfohlen ist die Verlegung im Ring – von Sensor zu Sensor und vom letzten zurück zum Verteiler; sternförmig geht ebenfalls.
Leitungslängen: sternförmig bis ca. 15 m je Leitung, im Ring bis ca. 20 m. Für Raumcontroller bitte kein Cat-7-Kabel verwenden (Aderquerschnitt zu gering) – und wenn doch schon Cat 7 liegt, für Plus und Minus jeweils verdrillte Adern nutzen. Zur Leitungsplanung beraten wir Sie gern vorab.
Brauche ich einen Sensorenverteiler?
Bis zu 4 Sensoren können Sie direkt am Fußbodenheizungs-Gateway anschließen. Ab 5 Sensoren ist der Sensorenverteiler Pflicht – er verteilt die Daten korrekt und macht den Anschluss im Heizkreisverteiler deutlich bequemer.
Wie weit reicht die Funkverbindung?
Die batterielosen Funk-Sensoren erreichen ca. 10 m; mit einem Funk-Repeater erweitert sich die Reichweite auf ca. 20 m. Voraussetzung ist der Controme Funk-Stick, der einfach in den Mini-Server gesteckt wird. Bei größeren Gebäuden oder schwierigen baulichen Verhältnissen planen wir die Funkstrecke gern gemeinsam mit Ihnen.
Kann ich Sensoren aus meinem Smart Home weiterverwenden?
Ja. Vorhandene Raumsensoren aus KNX, Home Assistant, Loxone oder Homey können ihre Messwerte an die Controme-Regelung liefern – KNX-Raumbediengeräte sogar mit Sollwert-Verstellung in beide Richtungen. Sie müssen also nichts doppelt kaufen.
Freigeschaltet wird das über Smart-Home-Connect (im Smart-Heat-OS Services-Paket enthalten): 50 Entitäten als gemeinsames Kontingent über alle Protokolle, lesen und schreiben, ohne Kosten je Sensor. Voraussetzung ist der Mini-Server 5 mit Smart-Heat Nova.
Alles greift ineinander
Der Raumsensor liefert den Messwert – geregelt wird damit in jedem Raum einzeln. Wie das zusammenspielt, zeigen diese Seiten:
Nicht sicher, was zu Ihrem Projekt passt?
Unsere kostenlose Projektberatung erstellt Ihnen eine vollständige Komponentenliste für Ihr Gebäude – vom Sensor bis zum fertigen Warenkorb. Beschreiben Sie uns einfach kurz Ihr Vorhaben; Projektanfragen erhalten zusätzlich einen exklusiven Projektrabatt.