Heizkreisverteiler

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Was versteht man unter einem Heizkreisverteiler?

Der Heizkreisverteil­er wird bei ein­er Fuß­bo­den­heizung und bei ein­er Wand­heizung benötigt.
In dem Heizkreisverteil­er kom­men alle Heizkreise zusam­men die mit­tels Klem­mver­schraubun­gen angeschlossen wer­den. Der Heizkreisverteil­er sorgt für eine gle­ich­mäßige Wärmev­erteilung der unter­schiedlichen Heizkreisen. In dem Heizkreisverteil­er befind­et sich ein Vor­lauf- und Rück­lauf­sys­tem. Die Rohre in dem Heizkreisverteil­er sind meist aus Mess­ing oder Edel­stahl. In einem Heizkreisverteil­er befind­en sich außer­dem Stel­lantriebe, eine Durch­flus­sanzeige, Füll- und Entlüf­tungsven­tile und ein Verteilerschrank.

In einem Heizkreisverteil­er kön­nen in der Regel bis zu 12 Heizkreise zusam­mengeschlossen wer­den. Die Heizkreise kön­nen in einem Heizkreisverteil­er mit­tels eines Ven­tiles hydraulisch abgeglichen wer­den. Damit der Heizkreisverteil­er eine möglichst gle­ich­mäßige Wärmev­erteilung erre­ichen kann, soll­ten die Rohre mit gegen­läu­figer Warmwass­er-Fließrich­tung ver­legt wer­den. Dies wird erre­ichen, indem die Vor- und Rück­läufe jew­eils nebeneinan­der ange­ord­net wer­den im Heizkreisverteil­er. Im Nor­mal­fall wer­den die Heizkreise so ver­legt, dass die Leitungswege gle­ich lang sind.

Aufbau und Regelung Heizkreisverteiler

Der Heizkreisverteil­er der Fuß­bo­den­heizung oder der Wand­heizung beste­ht vom Auf­bau nicht nur aus einem Vor- und Rück­lauf, son­der auch aus eine Stel­lantrieb. Sobald ein Heizbe­fehl entste­ht, öffnet sich der Stel­lantrieb, im Heizkreisverteil­er, das bewirkt ein stetigähn­lich­es Regelver­hal­ten.. Meist sind die Stel­lantriebe strom­los geschlossen. Die Rohre des Heizkreisverteil­ers beste­hen aus Edel­stahl oder Mess­ing. Bei bei­den Vari­anten kön­nen heutzu­tage Kor­ro­sion­schä­den aus­geschlossen wer­den. Zur Auf­nahme des Heizkreisverteil­ers ste­he Verteil­er­schränke aus verzink­tem, pul­verbeschichteten Stahlblech zur Ver­fü­gung. Den Heizbe­fehl selb­st löst meist ein Raumther­mo­stat aus. Der Raumther­mo­stat gibt ein elek­trisches Sig­nal an den Stell­mo­tor im Heizkreisverteil­er, der dann den richti­gen Stell­mo­tor im Heizkreisverteil­er öff­nen lässt, bis die gewün­schte Tem­per­atur erre­icht ist.

Um den hydraulis­chen Abgle­ich vornehmen zu kön­nen, muss man im ersten Schritt die Dat­en erfassen lassen von einem Fach­mann. Hierzu benötigt man die Anzahl der Heizkreise, den Ver­lege­ab­stand und auch gegeben­falls den Ver­schmutzungs­grad der Rohre. Der Fuß­bo­den selb­st z.B. Stein oder Holz­bo­den ist auch ein wichtiger Faktor.

Was ist Contromes Lösung?

Das Ziel von Con­trome ist es, die Fußp­bo­den­heizung so effizient wie nur möglich zu steuern.
Con­trome hat ein Steuerg­erät entwick­elt, dass in dem Heizkreisverteil­er mon­tiert wird. An dieses Gerät genan­nt “Gate­way” wer­den die Stel­lantriebe angeschlossen. Desweit­eren mon­tiert Con­trome Rück­lauf­sen­soren eben­falls im Heizkreisverteil­er an den Rück­läufen. So kann man direkt im Heizkreisverteil­er, am Früh­möglich­sten Punkt die aktuelle Tem­per­atur der Heizkreise erfassen und so die Trägheit der Fuß­bo­den­heizung opti­mieren. Desweit­eren sorgt Con­trome dafür, dass jed­er ver­legte Heizkreis die gle­iche Tem­per­atur hat. So wird der Wohnkom­fort spür­bar verbessert. Das Sys­tem hat des weit­eren die Möglichkeit, die aktuelle Außen­tem­per­atur und die Wet­ter­vorher­sage mit einzu­berechen. Das wiederum sorgt dafür, dass es immer dann warm ist, wenn man es ger­ade warm haben möchte. Das Gate­way kann bis zu 15 Heizkreise steuern. Wenn ein Haus mehr als einen Heizkreisverteil­er hat, ist das auch kein Prob­lem. Allerd­ings müssen dann die Heizkreisverteil­er mit einan­der ver­bun­den wer­den. Das kann zum Beispiel über Kabelleer­rohre geschehen.