Ratgeber · Begriff erklärt 

Heizungsmischer 

Ein Heizungsmischer hat die Funktion, das Heizungswasser dem Wärmebedarf anzupassen. 

Er sitzt zwischen Wärmeerzeuger und Heizkreis und stellt dort die Temperatur ein, mit der das Heizwasser in die Räume geschickt wird – unabhängig davon, wie heiß der Kessel es gerade liefert. 

Was versteht man unter einem Heizungsmischer? 

Ein Heizungsmischer hat die Funktion, das Heizungswasser dem Wärmebedarf anzupassen. Je nach Einstellung fügt der Mischer dem erhitzten Kesselwasser Rücklaufwasser bei – dieses ist bereits durch die Heizkreise geflossen und dabei etwas abgekühlt. Die Menge des Wassers, das durch die Heizkreise fließt, bleibt dabei gleich: Der Mischer verändert die Temperatur, nicht den Volumenstrom. 

Empfohlen ist ein Heizungsmischer vor allem dann, wenn ein Boiler mit stetig gleichbleibender Temperatur betrieben wird. Denn der Wärmebedarf eines Gebäudes ändert sich ständig, die Kesseltemperatur in diesem Fall aber nicht. 

Ohne Mischer

Wird bei einer hohen Außentemperatur kein Heizungsmischer in das Heizungssystem eingebunden, wird zu stark erhitztes Heizungswasser durch die Rohre gepumpt – und dadurch unnötig Energie verloren. 

Verschiedene Arten von Heizungsmischern 

Die meistverwendete und bekannteste Bauart ist der Drei- und Vierwege-Heizungsmischer. 

Dreiwege-Heizungsmischer

Der Dreiwege-Heizungsmischer fügt dem erhitzten Kesselwasser je nach Bedarf abgekühltes Rücklaufwasser bei. 

Vierwege-Heizungsmischer

Der Vierwege-Heizungsmischer wird mit dem Vorlauf, dem Rücklauf und dem Heizkreis verbunden. Er kann sowohl kaltes Rücklauf- als auch warmes Vorlaufwasser in den Heizkreis mischen, damit dieser die gewünschte Temperatur erreicht. 

Einordnung 

Wie Controme einen Heizungsmischer regelt 

Controme bezieht sowohl die aktuelle als auch die gewünschte Raumtemperatur in die Steuerung ein. Darüber hinaus fließen die geplanten Heizzeiten und die Wettervorhersage in die Regelung ein – Informationen, über die eine herkömmliche Heizungssteuerung nicht verfügt. 

Über entsprechende Schnittstellen lässt sich der Wärmeerzeuger effektiver steuern – bei Ölheizungen, Gasheizungen, Wärmepumpen oder Holzkesseln. Das Controme Gateway wird dafür über 0–10-V-Schnittstellen an den Wärmeerzeuger angebunden und kann auf demselben Weg auch den Heizungsmischer mitsteuern. So werden Vor- und Rücklauftemperatur aufeinander abgestimmt. 

Wie die Ansteuerung technisch abläuft – Mischermotor mit AUF/ZU-Kontakten, analoges Stellsignal, mehrere Mischer nebeneinander und die passende Sensorik im Heizraum – ist auf der Produktseite zur Vorlauftemperatur-Regelung beschrieben. 

Vorlauftemperatur, Heizkennlinie und Heizungsmischer regeln 

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