Solar­puf­fer

Solarenergie intelligent in die Gebäudemasse puffern…

Bei vie­len ther­mi­schen Solar­an­la­gen besteht das Pro­blem, dass der Solar­spei­cher sehr schnell voll­stän­dig gela­den ist. So kommt es beson­ders in der Über­gangs­zeit häu­fig vor, dass ther­mi­sche Solar­an­la­gen zwar theo­re­tisch Ener­gie lie­fern kön­nen, jedoch im Solar­spei­cher kei­ne Spei­cher­ka­pa­zi­tät mehr vor­han­den ist.

Die Solar­puf­fer-Funk­ti­on errech­net unter Berück­sich­ti­gung der Wet­ter­vor­her­sa­ge, wann die Gebäu­de­mas­se als zusätz­li­cher Puf­fer­spei­cher ver­wen­det wird. Dabei kann über die Ein­zel­raum­re­ge­lung im heiz­Ma­na­ger-Sys­tem indi­vi­du­ell für jeden Raum fest­ge­legt wer­den, um wie­viel Grad das Modul die jewei­li­ge Raum­tem­pe­ra­tur maxi­mal mit der kos­ten­lo­sen Ener­gie erhö­hen darf. Das Gebäu­de wird sozu­sa­gen als Spei­cher­er­wei­te­rung für den Solar­spei­cher ver­wen­det. Der Regel­al­go­rith­mus berech­net die Akti­vie­rung der Funk­ti­on anhand aktu­el­ler Wet­ter­vor­her­sa­ge­da­ten. Es wird also nur dann ins Gebäu­de gepuf­fert, wenn auch eine Heiz­pha­se erwar­tet wird.

Das Video zeigt die raum­in­di­vi­du­el­le Ein­stell­mög­lich­keit der maxi­mal erlaub­ten Tem­pe­ra­tur­er­hö­hung:


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