Fragen und Antworten 2017-12-16T11:24:59+00:00

Allgemein

Warum wird eigentlich in Woh­nun­gen und Häusern durchge­heizt, wenn nie­mand zu Hause ist? Mit dieser Frage fing im Jahr 2010 alles an.

Schnell fan­den wir her­aus, dass die Heizkosten im Schnitt tat­säch­lich 75% der Energiekosten in Haushal­ten aus­machen! Es gibt also ein riesiges Energies­par­po­ten­tial, das mit intel­li­gen­ter Tech­nik genutzt wer­den kann.

Bei näher­er Betra­ch­tung wurde zudem klar, dass die Verteilung der Wärme in Gebäu­den auch noch völ­lig unüber­legt erfol­gt. Schließlich wer­den Ein­zel­raum­re­ge­lun­gen auch heute noch zumeist mit gewöhn­lichen Raum­tem­pe­ra­tur­reg­lern rea­li­siert. Stan­dard­bauteile ohne jegliche Intel­li­genz ver­ant­worten 75% unser­er Energiekosten?!

Mit dem Smart-Heat-Sys­tem möcht­en wir diesem Zus­tand ein Ende bere­it­en und zusät­zlich vor allem in den Bere­ichen Wohn- und Bedi­enkom­fort noch einiges mehr bieten.

Raumther­mostate sind völ­lig ungeeignet zur Regelung der Heizen­ergie in einem Gebäude.

Durch den großen Tol­er­anzbere­ich verur­sachen Sie erheb­li­che Schwan­kun­gen der Raum­tem­pe­ra­tur. So ist es abwech­selnd ent­we­der viel zu kalt oder viel zu warm.

Die Tem­per­atur kann meist nur auf ein­er Skala von 1–6 ein­ge­stellt wer­den, was eine Ein­stel­lung auf die Wunsch­tem­pe­ra­tur nahezu unmög­lich macht.

Hinzu kommt, dass wed­er die Wet­ter­vorher­sage, noch die Anwe­sen­heit der Bewohn­er berück­sichtigt wird.

Elek­tro­n­is­che Ther­mostate sind kom­pliziert zu pro­gram­mieren. Zudem muss jed­er Regler einzeln und sep­a­rat pro­gram­miert wer­den.

Bei Neubaut­en und Niedri­gen­ergie-Häusern wirken sich die Nachteile von gewöhn­lichen Raumtem­per­atur­re­glern beim Wohnkom­fort am stärk­sten aus.

Bei einem Niedri­gen­ergiehaus mit großen Fen­ster­flächen sollte vor war­men Tagen mit Sonnene­in­strahlung nur sehr vor­sichtig bis gar nicht geheizt wer­den. Es ist wesentlich bess­er, den Raumtem­per­atur-Soll­w­ert mor­gens z.B. um 0,5°C zu unter­schre­it­en, wenn ohne­hin ab 09:00 Uhr vor­mit­tags die Sonne alles Weit­ere kosten­los erledigt.

Dies spart Energie und sorgt vor allem für mehr Wohnkom­fort. Eine voll­ständig “aufge­ladene” Fuß­bo­den­heizung in einem Niedri­gen­ergiehaus, ist an einem Tag mit hohen Außen­tem­per­a­turen und 5 Stun­den direk­ter Sonnene­in­strahlung nicht ger­ade kom­fort­a­bel. Räume erhitzen sich in solchen Fällen teil­weise auf über 30°C!

Ein Raumther­mo­stat würde im ungün­stig­sten Fall z.B. von 06:00 — 08:00 Uhr mor­gens heizen. Der größte Anteil der Wärmeen­ergie wird von ein­er Fuß­bo­den­heizung dann um ca. 09:00 Uhr abgegeben. Das ist ger­ade in dem Moment, wo auch die Sonne die Aufheizung begin­nt.

Das ent­ge­genge­set­zte Beispiel ist ein kom­mender Tem­per­atursturz am Abend. In diesem Fall wird von der Smart-Heat Wet­ter­s­teuerung schon leicht vorge­heizt. Schließlich dauert es eine Weile, bis die von der Heizung erzeugte Energie über die Heizflächen die Raumtem­per­atur erwärmt. Es klingt zunächst etwas para­dox, aber auch das Vorheizen spart Energie! Der Grund: Raumther­mostate wer­den vom Nutzer immer so eingestellt, dass es auch im ungün­stig­sten Fall aus­re­ichend warm ist. Das bedeutet aber auch, dass die Räume häu­fig über­heizt wer­den. Das kostet Energie!

Zusam­menge­fasst sind ins­beson­dere Gebäude, die ohne­hin wenig Energie benöti­gen, am schwierig­sten zu regeln. Ger­ade in diesem Bere­ich liegt ein wichtiger Fokus von Con­trome und es wird weit­er­hin Updates geben, die Smart-Heat noch bess­er machen wer­den. Von weit­eren Verbesserun­gen prof­i­tieren natür­lich auch beste­hende Kun­den durch kosten­loste Soft­ware-Updates.

Smart-Heat ist die beste Raumtem­per­atur­regelung am Markt und wir arbeit­en mit viel Lei­den­schaft daran, dass das so bleibt.  Deshalb ist uns ein hohes Inno­va­tion­stem­po beson­ders wichtig. Das Smart-Heat-Sys­tem wird kon­tinuier­lich immer weit­er verbessert wer­den.

Das Sys­tem wird so noch mehr Energieeinsparung erre­ichen und den Wohnkom­fort weit­er steigern kön­nen. Sie als Kunde sind natür­lich immer dabei und bekom­men immer wieder neue, verbesserte Ver­sio­nen der Soft­ware.

Für Fra­gen, Anre­gun­gen oder Verbesserungsvorschläge ste­hen wir jed­erzeit gerne zur Ver­fü­gung.

Kompatibilität

Für das Smart-Heat Sys­tem gibt es unzäh­lige Kom­po­nen­ten, sodass es zu nahezu allen Heizsys­te­men kom­pat­i­bel ist. Funk- und kabel­ge­bun­dene Kom­po­nen­ten kön­nen vol­lkom­men frei kom­biniert wer­den.

Sofern eine entsprechende Verk­a­belung vorhan­den ist, kön­nen gün­stige kabel­ge­bun­dene Sen­soren ver­wen­det wer­den. Bere­its in einem klas­sis­chen Ein­fam­i­lien­haus wertet das Sys­tem im Schnitt über 60 Sen­soren per­ma­nent aus. Aus all diesen Dat­en wird zusam­men mit Wet­ter­vorher­sage- und benutzer­spez­i­fis­chen Dat­en kon­tinuier­lich die opti­male Regel­strate­gie errech­net. Durch den Ein­satz von kabel­ge­bun­de­nen Sen­soren bleibt das Sys­tem dabei trotz­dem in einem sehr gün­sti­gen Preis­bere­ich.

Bei Neubaut­en mit Heizkör­pern, wer­den entsprechende Leitun­gen vom Con­trome-Gate­way zum Heizkör­p­er vorge­se­hen. Am Heizkör­p­er wird dann ein elek­trisch­er Stel­lantrieb instal­liert, der direkt vom Con­trome-Gate­way anges­teuert wird.

Bei Fuß­bo­den­heizung und Wand­heizun­gen, die über Raumtem­per­atur­re­gler ges­teuert wer­den kann Con­trome ganz ein­fach und meist mit gün­sti­gen kabel­ge­bun­de­nen Sen­soren nachgerüstet wer­den. Das Gate­way wird direkt im Heizkreisverteil­er instal­liert. Die Ther­mostate wer­den durch Con­trome-Sen­soren aus­ge­tauscht. Die beste­hende Verk­a­belung kann 1:1 ver­wen­det wer­den. Das Inter­net kommt über Pow­er­line-Adapter in den Heizkreisverteil­er.

Heizkör­p­er im Bestand kön­nen ganz ein­fach per Funk nachgerüstet wer­den.

Bedienung

Die Bedi­enung erfol­gt über den Web­brows­er am PC, Tablet oder am Smart­phone. Die Benutze­r­ober­fläche von Smart-Heat-OS ist als soge­nan­nte Web-App pro­gram­miert. D.h. jede Funk­tion kann gle­icher­maßen bequem am PC, Tablet oder am Smart­phone bedi­ent wer­den.

Wenn Sie Smart-Heat auf einem der lokalen Serv­er — zum Beispiel dem Quad-Core-Minis­erv­er — betreiben, erre­ichen Sie die Benutze­r­ober­fläche durch die Eingabe der IP-Adresse des Minis­ervers. Diese find­en Sie ganz ein­fach her­aus, indem Sie sich bei Ihrem Router ein­loggen und bei den Net­zw­erkgeräten nach “con­tromem­i­nis­erv­er” suchen.

Eine detail­lierte Beschrei­bung inkl. einem Screen­video find­en Sie auf unser­er Ser­vice-Web­site support.controme.com unter fol­gen­dem Link:
http://support.controme.com/installation-und-inbetriebnahme/software-grundeinrichtung/

Beim Wandther­mo­stat und an den Funk Heizkör­perther­mostat­en kön­nen Sie die Tem­per­atur eben­falls ein­stellen. Die Tem­per­a­turen wer­den immer syn­chro­nisiert. Wenn Sie also am Wandther­mo­stat die Tem­per­atur verän­dern, wird die Änderung auf die Web-App syn­chro­nisiert. Genau­so in die andere Rich­tung.

Bei den Über­legun­gen zur Sys­temar­chitek­tur war uns neben der Skalier­barkeit das wohl Wichtig­ste Anliegen, das Smart-Heat-Sys­tem so betrieb­ssich­er wie irgend möglich aufzubauen.

Das Herzstück des Con­trome-Sys­tems ist der Smart-Heat-OS Serv­er. Dieser verbindet alle Kom­po­nen­ten über Ihr Heim­net­zw­erk. Das funk­tion­iert auch, wenn kein Inter­net ver­füg­bar ist. Gle­icher­maßen kön­nen Sie im Falle eines Inter­ne­taus­falls auch ganz nor­mal über die Web-App auf das Sys­tem zugreifen, sofern sich ihr Endgerät in ihrem Heim­net­zw­erk befind­et.

Sog­ar, wenn ihr Net­zw­erk aus­fall­en sollte, hat das Smart-Heat-Sys­tem Rück­fal­lop­tio­nen einge­baut. Falls die Con­trome-Gate­ways den Smart-Heat-OS Serv­er auf­grund eines Net­zw­erkaus­falls nicht erre­ichen kön­nen, wech­seln sie automa­tisch in einen Back­up-Modus, der ähn­lich regelt, wie es gewöhn­liche Ther­mostate tun. Sobald das Inter­net wieder ver­füg­bar ist, verbinden alle Gate­ways wieder zum Minis­erv­er und nehmen den intel­li­gen­ten Betrieb wieder auf. Für den Not­be­trieb hat jedes Gate­way zusät­zlich einen eigene ein­fache Web­site, in der Sie die Tem­per­a­turen ein­stellen kön­nen. Das Sys­tem funk­tion­iert also in einem Not­be­trieb sog­ar ohne Serv­er!

Funk Heizkör­perther­mostate regeln bei fehlen­der Verbindung zum Serv­er ein­fach eigen­ständig weit­er auf die zuvor eingestellte Tem­per­atur.

Installation

Die Instal­la­tion ist bemerkenswert ein­fach und nicht zu ver­gle­ichen mit der Kom­plex­ität von Sys­te­men aus früheren Gen­er­a­tio­nen der Smart-Home-Tech­nik.

Die Kon­fig­u­ra­tion des Sys­tems erfolge in eini­gen sehr ein­fachen Schrit­ten, die wir auf unser­er Sup­port-Web­site beschrieben haben.

http://support.controme.com/

Der Anschluss der Kom­po­nen­ten kann von jedem, der etwas handw­erk­liche Erfahrung hat vorgenom­men wer­den. Acht­en Sie aber in jedem Fall darauf, dass Sie die Anlage span­nungs­frei schal­ten.

Für handw­erk­lich begabte ist die Instal­la­tion des Smart-Heat-Sys­tems entsprechend den Anleitun­gen auf support.controme.com kein Prob­lem. Falls Sie die Instal­la­tion nicht selb­st durch­führen möcht­en, kön­nen Sie entwed­er bei Con­trome einen Instal­la­tion­sser­vice buchen, oder Sie nen­nen uns ein­fach Ihren Haustech­nik-Betrieb. Wir nehmen anschließend Kon­takt auf und klären alle weit­eren Details.

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